Freizeit

Abwechslung auf zwei Rädern

Der Sommer ist definitiv vorbei und der Herbst ins Land gezogen. Auch wenn es schon kühler wird, bleiben wir sportlich draußen und beschäftigen uns dieses Mal mit dem Radsport. Und wusstet ihr, dass es hier auch Varianten für drinnen gibt?

Seit unser Sohnemann im ersten Lockdown im Vorjahr Radfahren gelernt hat, ist das Radeln ein wichtiger Bestandteil unserer Freizeitgestaltung. Ob zwischendurch eine schnelle Abendrunde oder mal eine längere Fahrt zum Eisgeschäft, Radfahren geht – sofern es nicht unbedingt schüttet, schneit oder eiskalt ist – immer. Aber Radfahren ist nicht gleich Radfahren. Da gibt es einige weitere Möglichkeiten. Radsportlerin Angela Feurstein hat uns über die Vorzüge zweier bestimmter Radsportarten aufgeklärt.

Mit dem Rad Ball spielen

Spieler*innen zweier Teams fahren auf speziellen Rädern und versuchen mit Vorder- oder Hinterrad den Ball ins Tor zu bekommen. Das ist Radball. Schon einmal davon gehört? Es verlangt großes Geschick und radfahrerisches Können, denn die Spieler*innen dürfen während eines Spiels mit ihren Füßen nicht auf dem Boden ankommen. Zudem ist eine schnelle Reaktion gefragt. Weitere Regeln: Der Ball, der etwa so groß wie ein Handball, aber ein wenig schwerer ist, darf – mit Ausnahme des Tormanns – nicht mit den Händen berührt werden. Geschossen wird er mit dem Rad oder dem Kopf. „Beim Radball werden Konzentrationsfähigkeit, Schnelligkeit, Technik und Orientierung auf dem Spielfeld trainiert“, erklärt Angela Feurstein vom RV Dornbirn, der selbst Radball anbietet. Außerdem fördert der Sport die Teamfähigkeit und die Koordination. Und ja, der Sport ist auch schon etwas für die Kids. Ab 6 Jahren kann mittrainiert werden. Beste Voraussetzung dafür: der Spaß am Radfahren. Der Fokus im Training liegt daher auch auf viel Abwechslung. Die körperliche Fitness wird gesteigert. Besonders die Beinmuskulatur wird aufgebaut und speziell durch das Schießen des Balles über das Rad, auch die Muskulatur des Oberkörpers.

Radeln abseits der Straße

Ebenfalls ab 6 Jahren können Kinder mit dem Mountainbiken beginnen. Hier wird an der Technik gefeilt, die Ausdauer trainiert sowie unter anderem das Verhalten im Straßenverkehr und Radfahren in der Gruppe geübt. Sowohl beim Radball als auch beim Mountainbiken wird beim Training nach Altersgruppen aufgeteilt, die Einheiten individuell gestaltet und an das Können der Gruppe angepasst. Und wenn die Radballer*innen soweit sind, können sie auch bei Matches dabei sein. Übrigens: „Beim Mountainbiken wird auch ein Wintertraining angeboten. Und Radball kann das ganze Jahr über trainiert werden“, erklärt Feurstein. Radsport ist also ganzjährig möglich.

Mehr Infos zum Thema finden Sie unter familiii.at/ radsport

Weitere SPORTUNION Vereine, die Radsport anbieten: sportunion.at/ sport-angebote

Angela Feurstein

Obfrau RV Dornbirn/ Dornbirner Radfahrverein 1886

rv-dornbirn.at

Forum

Diskutieren Sie über diesen Artikel

Insgesamt 0 Beiträge

Wir setzen Cookies auf dieser Website ein, um Zugriffe darauf zu analysieren, Ihre bevorzugten Einstellungen zu speichern und Ihre Nutzererfahrung zu optimieren. weitere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close