Erziehung

Digitale Welten und Safer Internet

Zertifiziert familienfreundliche Gemeinden in der digitalen Welt der Kinder und Jugendlichen.

Ob in der Schule oder in der Freizeit: Smartphones, Tablets, Online Gaming & Co. begleiten Kinder und Jugendliche heute beim Aufwachsen. Welche Herausforde- rungen und Chancen gilt es für die Erziehenden in der digi- talen Welt zu beachten und wie können Gemeinden ihre Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen? In einem Ver- netzungstreffen, für zertifiziert familienfreundliche Gemein- den, wurden ebendiese und weitere Fragen rund um das Thema „Digitale Welten und Safer Internet“ beleuchtet. Ge- ladene Expertinnen boten spannenden Fachinput sowie ei- nen Denkanstoß mit Praxis-Beispielen.

Gemeinden sorgen für digitale Weiterbildung

Und alle waren sich einig: In der heutigen Kinder- und Jugendarbeit führt kein Weg an der digitalen Welt vorbei. Soziale Netzwerke sind der „neue digitale Hauptplatz“ der Gemeinde, auf dem „Cliquen“ ihre gemeinsame Zeit online verbringen und auch Mobbing im Netz ist schon lange Realität. Initiativen, wie saferinternet.at, bieten Informationsveranstaltungen und Weiterbildungen zur Sicherheit im Internet an. Aber nicht alle Schulen können solche Zusatzangebote ermöglichen – hier können Gemeinden einspringen und unterstützen.

Ob mit Eltern-Kind-Bildungs-Vorträgen wie in der Stadtgemeinde Feldbach oder mit Workshops zum Thema Cybermobbing in der Gemeinde Hatting – familienfreundliche Gemeinden engagieren sich im digitalen Bereich. Gerade durch die Covid-Pandemie erlangte die Online-Welt mehr Aufmerksamkeit. Familien, deren Kinder und Jugendliche noch mehr Zeit online verbringen, benötigen Unterstützung im Umgang mit digitalen Inhalten. Zertifiziert familienfreundliche Gemeinden setzen sich damit aktiv auseinander und schaffen für ihre Bürgerinnen und Bürger ein besseres Lebensumfeld.

Eine rezente Studie im Auftrag der Familie & Beruf Management GmbH zeigt, dass in zertifiziert familienfreundlichen Gemeinden das Bevölkerungswachstum stärker und auch die Erwerbsquote höher ist als in nicht zertifizierten Gemeinden. Die Maßnahmen und Projekte, die von familienfreundlichen Gemeinden durchgeführt werden, sind umfassend und generationsübergreifend. Insgesamt haben österreichweit bereits über 560 Gemeinden an der Zertifizierung teilgenommen und das staatliche Gütezeichen familienfreundlichegemeinde erhalten, das sind rund 27 Prozent aller österreichischen Gemeinden. Alle Informationen zur Zertifizierung finden Sie unter

www.familieundberuf.at

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