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Sicher geschützt im Netz

Das Start-up Keepers bietet in strategischer Partnerschaft mit Drei eine innovative App an, die bei nicht kindgerechten Inhalten und Cybermobbing umfassenden Kinderschutz bietet und Eltern warnt. Das Ziel von Keepers: die digitale Welt für Kinder und Teenager sicherer zu machen.

Es sind erschreckende Zahlen, die eine UNO-Studie liefert: demnach ist weltweit bereits eines von drei Kindern Opfer von Cybermobbing. Doch auch sexuelle Belästigung durch fremde oder bekannte Personen sowie Sexting, der Austausch von sexuellen Texten und/oder Fotos, werden zum Problem.

Ein Warnsystem für Eltern

Hanan Lipskin und sein Team von Keepers Child Safety haben eine Lösung für ein Thema gefunden, das immer mehr Kinder und Jugendliche betrifft – und die App Keepers entwickelt. Als bislang einziger Anbieter im deutschsprachigen Raum erkennt die App mittels intelligenter Texterkennung, wenn Kinder via Messenger-Apps oder privater Social Media Chats mit gefährlichen Nachrichten konfrontiert werden. Dies reicht von sexuellen Themen über gewalttätige Sprache bis hin zu zu Cybermobbing. Eltern werden in Echtzeit über ihr Smartphone gewarnt. Dabei sehen sie die bedenklichen Ausschnitte der Konversation, nie jedoch den gesamten Chat-Verlauf, um die Privatsphäre der Kinder zu schützen. Darüber hinaus können Eltern Websites mit nicht kindgerechten Inhalten blockieren und die Nutzung einzelner Apps einschränken (etwa während der Schulzeit, nachts oder immer).

Vorteile für Kinder

Doch es sind nicht nur die Eltern, die von der App profitieren – auch für Kinder und Jugendliche bieten sich, so Hanan Lipskin, verschiedenste Vorteile: „Jemand kümmert sich um sie und sagt ihnen, was richtig und was falsch ist. Dann können sie gemeinsam mit ihren Eltern darüber sprechen, denn genau darum geht es beim Elternsein – dass jemand für dich da ist.“ Die Mission der App, die in Österreich in strategischer Partnerschaft mit dem Telekommunikationsunternehmen Drei angeboten wird: „Das Leben von Kindern zu retten“, sagt Gründer und CEO Hanan Lipskin, der selber in seiner Zeit als Teenager in seiner Schule Mobbing erfahren hat und mit seiner App etwas Grundlegendes bewirken möchte.

Rechtzeitig einschreiten

Doch Keepers erkennt nicht nur virtuelles Mobbing, sondern auch bedenkliche Nachrichten. Dabei ist auch, darin sind sich Experten einig, eines der Hauptprobleme, dass Kinder sehr lange unerkannt leiden und sich erst spät Eltern oder anderen Menschen aus ihrem Umfeld anvertrauen – und dadurch die Situation oft für lange Zeit unbemerkt bleibt. Und je länger und intensiver Kinder Belastungen wie Cybermobbing oder Belästigung ausgeliefert sind, desto größer und nachhaltiger die psychische Belastung für das Opfer. Dieses Problem will die Keepers App durch intelligente Früherkennung lösen. Wird eine bedenkliche Nachricht empfangen oder gesendet, werden die Eltern in Echt-Zeit informiert und können entsprechend eingreifen.

Gefahren erkennen

Drei möchte sich mit der App, die 3,99 Euro monatlich kostet, wobei die Kostenabrechnung über das Elternhandy erfolgt, an Eltern von Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren richten. „Das ist die relevanteste Zielgruppe, denn bei älteren Kindern könnte es mit der Kontrolle durch die Eltern schon schwierig werden. Und bei den jüngeren Kindern sehen wir derzeit noch keinen Bedarf, da die Smartphone-Usage in dieser Altersgruppe noch nicht so gegeben ist“, sagt Barbara Haiden von Drei. Die Produktmanagerin erklärt, dass Drei mit Apps wie Keepers seinen Kunden Produkte anbieten möchte, die auch einen Mehrwert für sie haben: „Egal in welcher Lebensphase – das Elterndasein bietet sehr viele Herausforderungen. Wir möchten Mütter und Väter dabei unterstützen, das Kind an den Smartphonegebrauch heranzuführen und ihnen auch näherzubringen, welche Gefahren im Internet lauern können.“ Barbara Haiden betont, dass das Smartphone mittlerweile, egal in welcher Lebensphase, bei Kindern nicht mehr nur zum Telefonieren benutzt wird, sondern es die erste Wahl für den Eintritt ins Internet ist. „Wir möchten den Eltern auch ein gutes Gefühl dabei geben, wenn sie die Kinder an das Internet heranführen.“

Tools zur Unterstützung

Klar ist: Eine App wie Keepers kann niemals das Gespräch zwischen Eltern und Kindern über Themen wie Cybermobbing und Sexting, aber auch über Social Media im Allgemeinen, ersetzen, sagt Barbara Haiden. „Man muss Kindern vermitteln, was im Internet ok und was nicht mehr ok ist. Wir sehen uns als Unterstützer für dieses Service. Die Kinderschutz-App von Keepers ermöglicht es uns, Eltern bei der digitalen Erziehung zu unterstützen und das Internet für deren Kinder sicherer zu machen.“ Zukünftig möchte Keepers seine Dienste in mehr Ländern und Sprachen anbieten, um sich den Gefahren entgegenzustellen, die die Weiten des Internet mitunter bereithalten können.

Früherkennung im Netz

Die vom israelischen Start-up Keepers entwickelte Kinderschutz-App Keepers ist ein Tool für Eltern zur Früherkennung potenziell problematischer Situationen in Messenger- und Social-Media-Chats ihres Kindes. Keepers bietet diese App nun auch in Österreich an. Kunden von Drei können als besonderen Service die Beratungen auch ohne Angabe von Bank- oder Kreditkartendaten sicher und einfach direkt über die Drei-Mobilfunk-Rechnung bezahlen.

Link zum App Store und weitere Infos unter: www.drei.at/keepers

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