Wie macht man eigentlich Zuckerln?
Herrlich, so ein Zuckerl auf der Zunge. Aber wie stellt man es eigentlich her? Um das herauszufinden, hat sich unser Kinderreporter Lorenz ganz genau in der Zuckerlmanufaktur NOBNOBs umgesehen und Chef Stephan Putnik jede Menge Fragen zu seinem süßen Geschäft gestellt.

Ich habe Stephan Putnik in seiner Zuckerlmanufaktur besucht. Erst gestern hat er diesen Riesen-Lolli gekocht. Der wiegt ganze 5 kg!

Berufslexikon mit Lorenz, 9 Jahre
Das ist Farbe für die Zuckerln. Sie wird in die heiße Masse eingearbeitet. Durch Falten, Kneten & Ziehen entstehen dann Blumen, Herzen und sogar Buchstaben.


In diesen Eimer passen 6 kg Zucker, das sind insgesamt 3.000 Stück! Und es riecht herrlich nach süßer Marille.
Ich durfte auch ganz viel probieren. Als Erstes habe ich Zitrone gekostet. Ich liebe Zitrone! Am besten haben mir dann aber doch die Eisgletscher geschmeckt. Die gibt es auch mit Birkenzucker, dann sind sie sogar gut für die Zähne.


So sieht es aus, wenn Stephan die Zuckerlmasse in Form bringt. Vorher hat er sie eine Stunde lang bei 150 Grad Celsius gekocht.
So eine Zuckerlproduktion ist echte Handarbeit. Es wird geknetet und gezogen, bis die Form stimmt. Und man muss dabei auch noch schnell sein.


Hier bei NOBNOBs wird nichts verschwendet. Aus Randstücken kann man z. B. noch leckere Lollis drehen. Dabei trägt Stephan natürlich Handschuhe.
Die Zuckerlmasse muss immer in Bewegung gehalten werden. Um das Muster zu formen, hat man genau zehn Minuten Zeit.
Diese Zuckerln heißen „Kaisermischung“. Man sieht kleine Veilchen, die mochte Kaiserin Sissi nämlich so gern. Es gibt auch ganz verückte Sorten, z. B. Kürbiskern-Vanille, Curry-Mango oder Kakao-Chili.
Mehr auf www.nobnobs.at





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