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10 Tipps gegen Unzufriedenheit

Es existiert kein Patentrezept für ewig währendes Glück. Aber es gibt Hinweise darauf, wie dieses unter Umständen leichter in Ihrem Leben Einzug hält. Psychologin und „familiii“-Autorin Sabine Standenat zeigt Ihnen, wie Sie trotz schwieriger Zeiten größtmögliche Zufriedenheit erreichen

1. Lieben Sie sich selbst
Wenn Sie sich nicht gut um sich selbst kümmern, wer wird es dann tun? Selbstliebe bedeutet nicht, übertrieben egoistisch zu sein, sondern ein Gefühl für den eigenen Wert, ein gesundes Selbstvertrauen und ein stabiles Selbstbewusstsein zu entwickeln. Auch wenn Sie bisher etwas anderes gehört haben, Sie sind gut genug!!

2. Schaffen Sie ein gemütliches Zuhause 
Sie brauchen dafür keine teuren Innenarchitekt*innen oder ein hohes Budget. Spüren Sie in sich hinein, welche Möbel Ihnen ein Wohlgefühl vermitteln und ob Sie es eher „cool“ oder kuschelig möchten. Polster, Decken und Dekoration können aus einem Raum eine Wohlfühloase machen. Und zeigen Sie Mut zu Farbe.

3. Sollen Sie sich Ihren Ängsten
Wovor haben Sie Angst? Gestehen Sie sich das ehrlich ein und unternehmen Sie etwas dagegen. Nichts kann Zufriedenheit so sehr stören, wie bewusste oder unbewusste Ängste. Sprechen Sie dann mit einem verständnisvollen Menschen darüber. Allein das kann schon Linderung bringen. Denken Sie daran: Alles, was Sie sich wünschen ist auf der anderen Seite der Angst.

4. Keine Angst vor Therapien
Wenn Sie unter alten seelischen Schmerzen, starken Angstzuständen oder Depressionen leiden, suchen Sie professionelle Hilfe. DAS IST KEINE SCHANDE!! Sie sollten sich bei dieser Person geborgen und verstanden fühlen. Und Sie können jemanden auch durchaus wieder verlassen, wenn die „Chemie“ nicht stimmt.

5. Denken Sie positiv
Das ist nicht immer leicht, aber Gedanken bestimmen in großem Ausmaß Ihre Lebensqualität. Daher ist es wichtig, nicht die meiste Zeit in negativen Denkspiralen hängen zu bleiben. Gewöhnen Sie sich an, bei negativem Denken nicht sofort in ein Drama zu verfallen, sondern als erstes zu sagen: „Aha, ein negativer Gedanke. Was will er mir sagen?“

6. Vertrauen Sie darauf, dass Sie auch Krisen bewältigen
Manchmal stellen sich die Herausforderungen des Lebens als sehr heftig dar. Versuchen Sie trotzdem, so gut es geht, Ruhe zu bewahren. Denken Sie an den Spruch von Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie gemacht, also bin ich sicher, dass ich es schaffe.“ Der ärgste Sturm legt sich einmal und wenn Sie vorwiegend in Ihrer Mitte geblieben sind, gehen Sie gestärkt aus der Situation heraus.

7. Vergessen Sie Ihren Perfektionismus
Zufriedenheit und Perfektionismus schließen sich aus. Lassen Sie einfach los, wenn Sie merken, dass Sie sich schon wieder unter extremen Druck setzen, etwas immer noch besser, schneller und perfekter zu erledigen. Tun Sie Ihr Bestes, aber das ist dann auch gut genug. Und vergessen Sie dabei nicht, ruhig zu atmen.

8. Halten Sie Kontakte, die gut für Sie sind
Es gibt Menschen, die nähren und andere, die zehren. Mit wem fühlen Sie sich wohl und wer laugt Sie aus? Bedenken Sie, dass Sie Verwandte mitbekommen haben, Freund:innen und Partner hingegen suchen Sie sich aus. Niemand hat Sie gezwungen, mit jemand Bestimmten befreundet oder liiert zu sein. Wählen Sie also weise.aubt.

9. Seien Sie dankbar
In schwierigen Zeiten vergessen Sie vielleicht, dass es Dinge in Ihrem Leben gibt, die Sie als selbstverständlich ansehen. Dazu gehört das Bett, in dem Sie schlafen, genug Nahrung und Kleidung, sauberes Wasser und Vieles mehr. Manche können davon nur träumen. Schreiben Sie also täglich drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Das wird Ihre Zufriedenheit erhöhen.

10. Machen Sie Gelassenheit zu einer Priorität
Nicht jeder Kampf muss auch ausgetragen werden. Vermeiden Sie Dramen, ungelöste Konflikte und sinnlosen Streit. Erlernen Sie eine Entspannungsmethode wie Meditation oder Autogenes Training und wenden Sie sie auch täglich an. Innerer Friede ist ein Booster für Zufriedenheit.

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