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Bird-Box-Challenge: Der nächste Schwachsinnswettbewerb

Ein Netflix-Film ist schuld daran, dass auch in Österreich immer mehr Jugendliche mit Augenbinden bei der sogenannten Bird-Box-Challenge herumirren.

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In Sachen Blödsinn kann man YouTuberin Morgan Adams nichts vormachen. Da hat die Dame jahrelange einschlägige Erfahrung, an der sie eine durchaus respektable Fangemeinde jederzeit teilnehmen lässt. Tausende ihrer Follower konnten daher auch an ihrer 24-Stunden-Bird-Box-Challenge teilhaben. Hauptinhalt der eher sinnentleerten Aktion: Adams und eine Freundin fahren Rolltreppe, spielen an einem Spielautomaten, inspizieren ein Hotelzimmer und bestellen beim Drive In – und zwar immer mit verbundenen Augen. Über zwei Millionen Mal wurde das Video über diesen Blindflug auf You Tube bereits angeklickt.

#BirdBoxChallenge - der neueste Trend aus dem digitalen Absurdistan

Morgan Adams und ihre zwei Millionen Follower sind beileibe nicht die Einzigen, die sich der Bird-Box-Challenge stellen. Unter #BirdBoxChallange findet man inzwischen unzählige Clips, bei denen die Hauptdarsteller eine Augenbinde tragen und blind durch ihren Alltag taumeln. Das geht allerdings nicht immer unfallfrei ab. Die Zahl der Verletzungen durch diesen „Wettbewerb“ ruft immer mehr Kritiker auf den Plan.

Auslöser war ein Netflix-Thriller

Auslöser für die #BirdBoxChallenge war der Thriller „Bird Box“ mit Sandra Bullock in der Hauptrolle, der seit 21. Dezember 2018 auf Netflix zu sehen ist. In diesem Film müssen die Menschen mit einer Augenbinde leben, da der Anblick einer dunklen Macht sie in den Selbstmord treiben würde. Auf seinem Twitter-Account warnt der Streamingdienst jetzt vor der Bird-Box-Challenge, da die Verletzungsgefahr zu hoch sei, wenn man mit verbundenen Augen durch die Gegend läuft.

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