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Lootboxen in Games: Gefahr für Kinder

Lootboxen sind in der Welt der Videospiele zu einem umstrittenen Thema geworden. Die virtuellen Überraschungskisten versprechen Vorteile beim Spielen, zum Beispiel durch seltene Gegenstände. Was sie wirklich enthalten, ist vor dem Kauf jedoch nicht klar.

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Lootboxen sind so etwas wie digitale Lose: Erst nach dem Öffnen erfahren die Spieler*innen, was sie enthalten. Im Game können sie mit Ausrüstung, Waffen oder Zusatzleben dafür sorgen, dass die Spieler*innen schneller und besser vorankommen. Häufig erhalten die Spieler*innen zu Beginn viele kostenlose Lootboxen mit wertvollem Inhalt. Im Verlauf werden diese jedoch immer seltener und die Verlockung wird groß, Lootboxen zu kaufen. „Die einzelnen Käufe erscheinen auf den ersten Blick überschaubar, können im Spielverlauf aber unbemerkt zu großen Summen anwachsen“, sagt Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN!.

Als Glücksspiel verpackt

Lootboxen sind so etwas wie digitale Lose: Erst nach dem Öffnen erfahren die Spieler*innen, was sie enthalten. Im Game können sie mit Ausrüstung, Waffen oder Zusatzleben dafür sorgen, dass die Spieler*innen schneller und besser vorankommen. Häufig erhalten die Spieler*innen zu Beginn viele kostenlose Lootboxen mit wertvollem Inhalt. Im Verlauf werden diese jedoch immer seltener und die Verlockung wird groß, Lootboxen zu kaufen. „Die einzelnen Käufe erscheinen auf den ersten Blick überschaubar, können im Spielverlauf aber unbemerkt zu großen Summen anwachsen“, sagt Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN!.

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Kinder sind für den Kauf von Lootboxen besonders anfällig. c Shutterstock

Nichts für Kinder unter 12 Jahren

Besonders bei Kindern unter 12 Jahre ist es empfehlenswert, dass Eltern sich gegen Spiele mit Lootboxen entscheiden oder In-App-Käufe auf den Geräten deaktivieren. So können sie vermeiden, dass ein versehentliches Tippen zu einer Kostenfalle wird. Auch bei Games, die auf Konsolen gespielt werden, sind Einstellungen zu Käufen wichtig. Wenn Kinder im Spielverlauf den Wunsch äußern, eine Lootbox zu kaufen, erklären Eltern altersgerecht, wie Spielehersteller mit Lootboxen zum Geldausgeben verleiten wollen und dass die Erwachsenen sie deshalb nicht kaufen.

Wollen ältere Kinder ihr eigenes Taschengeld in Spiele-Apps und Games ausgeben, ist es ratsam, die Käufe zunächst gemeinsam zu tätigen und im Gespräch zu bleiben. Mit der Zeit können Eltern und Kinder ein begrenztes Budget dafür festlegen, das die Kinder selbst verwalten – beispielsweise über Bezahlkarten. So lernen sie, zwischen Wünschen abzuwägen, ihr Geld einzuteilen und verlieren bei Lootboxen nicht so schnell den Überblick.

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