Bildung

MINT-Fächern den Schrecken nehmen

Viele SchülerInnen haben in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik Schwierigkeiten. Ein paar Tipps helfen beim Lernen und dabei, die unbeliebten MINT-Gegenstände besser zu verstehen. 

Die derzeitige Coronakrise führt der Gesellschaft die Relevanz der MINT-Bildung vor Augen. Doch MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gehören oft nicht zu den Lieblingsgegenständen der Schüler. Sie gelten als langweilig und öde. Sätze wie: „Wenn Mathematik auf dem Stundenplan steht, freut mich der ganze Schultag nicht“, sind oft zu hören. Mathematik bleibt auch in Coronazeiten das große Angstfach in unseren Schulen. Stehen Kinder in der Grundschule naturwissenschaftlichen Themen neugierig sowie interessiert gegenüber und lassen sich von einem forschenden, experimentierfreudigen Unterricht schnell begeistern, ändert sich das im Laufe der Schulzeit. Mit zunehmendem Alter und wachsender Schwierigkeit der Aufgaben geht die Freude an der Mathematik immer mehr verloren, wie eine LernQuadrat-Umfrage zeigt. 55 Prozent der SchülerInnen fürchten sich vor Matheprüfungen, ein knappes Drittel gibt offen zu, im Mathematikunterricht nicht mitzukommen. „Sinn und Nutzen des Mathematiklernens wird in unseren Schulen leider kaum wahrgenommen“, so Angela Schmidt von LernQuadrat. Nur 18 Prozent der Befragten können sich vorstellen, später im Beruf einmal zu brauchen, was man in diesem Fach lernt. Dabei ist gerade Mathematik als Schlüsselqualifikation für MINT-Berufe unverzichtbar. 

Den Lernstoff erarbeiten 

Auch wenn der Unterricht langweilig erscheint, können SchülerInnen selbst dazu beitragen, dass Mathematik an Schrecken verliert. Manche Grundfertigkeiten müssen zwar, wie die Vokabeln einer Sprache, gelernt werden und automatisiert abrufbar sein. Darüber hinaus können aber vielfältige multimediale Methoden für alle Sinne angewendet werden, um den Spannungsgehalt der Mathematik für sich zu entdecken. So können interaktive Lern-Apps, Computer-Animationen, Computerspiele, Lernplakate, Skizzen, Online-Tutorials oder der Einsatz von Werkzeugen wie Geogebra helfen, den MINT-Stoff besser zu verstehen und vielleicht sogar Spaß daran zu haben. Eine weitere Hilfe ist, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und Beispiele für Biologie, Physik oder Mathematik zu finden und praktisch über das Thema zu forschen. Auf diese Weise wird der sonst so trockene Lernstoff selbst erarbeitet. Um die Angst vor Tests und Schularbeiten abzubauen, sind gute Vorbereitung und rechtzeitiges Lernen angesagt. Denn wie heißt es so schön: „Übung macht den Meister.“ Auch der Informatikunterricht muss nicht langweilig sein, denn durch das Erlernen der Grundlagen der Informations-technologie und dem sachgemäßen Umgang mit dem Computer werden SchülerInnen von KonsumentInnen zu GestalterInnen, die ihr informatisches Wissen auch praktisch einsetzen können.

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