Japanischer Akita

Größe:

Groß

Gewicht:

von 35 bis 45

zusätzliche Informationen zum Körperbau:

Schulterhöhe: 65 bis 70cm (Rüde), 58 bis 64 cm (Hündin)

Pflegebedarf:

Mittel

Farbe:

Rot-falbfarben, sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt und weiß.

Land Haltung/Eignung:

Ja

Fell/Federn/Schuppenkleid:

Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht.

Kinderfreundlich:

Ja

Stadt Haltung/Eignung:

Ja

Details zu dieser Rasse

Der japanische Akita ist kein Hund für Jedermann, obwohl er sehr faszinierend ist. Er ist treu, kinderlieb und zurückhaltend, aber er ist auch ein selbstständiger Hund mit starkem eigenen Willen. Er braucht einen Halter, der das zu schätzen weiß und keinen Gehorsam aufs Wort verlangt.

Charakter & Besonderheiten

Der Akita, der zu den Spitzen gehört, ist ein unerschrockenes Tier mit einem stolzen und wesenfesten Charakter. Akitas sind eigenständiger als europäische Hunderassen und verhalten sich nicht unterwürfig. Es kann passieren, dass auch ein gut ausgebildeter Akita manchmal den Gehorsam verweigert. Seiner Familie ist er aber treu ergeben, er ist ruhig, oft zurückhaltend, aber auch belastbar und daher ein geduldiger Spielkamerad für Kinder, mit denen er sehr gut klar kommt. Aber auch für ihn gilt, dass vor allem kleinere Kinder mit ihm zusammen Aufsicht benötigen. Seine Vergangenheit als Jagd- und Schutzhund merkt man ihm an. Er braucht viel Auslauf und wird Heim und Familie immer beschützen. Er ist kein scharfer Hund, aber er wird jede Bewegung anzeigen.

Haltung & Pflege

Als sehr menschenbezogener Hund ist der Akita gern im Umfeld seines „Rudels“, muss aber nicht im Mittelpunkt stehen. Zuhause ist er eher ruhig und bellt vergleichsweise wenig. Obwohl er es liebt, viel zu dösen oder zu schlafen, braucht er reichlich Auslauf, im Schnitt anderthalb bis zwei Stunden am Tag. Akita sind oft passionierte Jäger. Eine rennende Katze, flatternde Hühner oder aufgescheuchte Hasen stellen eine große Herausforderung dar, so dass ein Freilauf problematisch werden könnte. Mitunter gibt es auch Probleme mit anderen Hunden. Besonders Rüden neigen dazu, in jedem Artgenossen einen Konkurrenten zu sehen, mit dem sie sich messen müssen. Zur Zeit des Fellwechsels, also zweimal im Jahr, sollte der Akita täglich gebürstet werden, hierbei fallen sehr viele Haare an. Ansonsten gestaltet sich die Fellpflege nicht allzu aufwendig: das aus dichter Unterwolle und längerem Deckhaar bestehende Haarkleid verfilzt kaum.

Ursprung & Geschichte

Der Vorfahr des Akita dürfte der „Matagi Inu“ gewesen sein, ein Hund, der im Japan des 12. Jahrhunderts zur Bärenjagd eingesetzt wurde. Der Akita war auch als „Odate Hund“ bekannt, benannt nach der Gebirgsregion Odate in der Präfektur Akita. Dort wurden Akitas mit ihrem wasserfesten Fell zunächst als Helfer der Fischer, später in ganz Japan als Hirtenhunde, Hofhunde, Schlitten- und Polizeihunde eingesetzt. Akitas sind ein wichtiger Teil der japanischen Kultur. 1931 wurde der Aktia zum „lebenden Naturdenkmal“ erklärt. Zudem war es Sitte, zur Geburt eines Kindes eine kleine Akita-Statue zu verschenken … als Symbol für Glück und langes Leben. Das zeigt die Bedeutung, die dieser außergewöhnliche Hund hatte. Amerikanische Soldaten nahmen nach dem Zweiten Weltkrieg einige Hunde mit. Daraus entstand der „American Akita“, der sich vom japanischen Akita unterscheidet. Seit 1999 gibt es zwei Rassen, der japanische Typ trägt ausschließlich den Namen „Akita“.

Krankheitsanfälligkeit

Allgemein ist die Rasse gesundheitlich sehr robust. Eine beim Akita vorkommende Erbkrankheit ist die Mykrozytose, die zu abnorm kleinen roten Blutkörperchen führt.

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