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Home » Eltern suchen Alternativen zu TikTok & Co., werden aber selten fündig
Digitale Welt

Eltern suchen Alternativen zu TikTok & Co., werden aber selten fündig

adminVon adminAugust 9, 2025Aktualisiert:Feber 23, 20264 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Eltern wollen die Medienzeit ihrer Kinder in den Ferien aktiv gestalten – doch oft fehlt es an sinnvollen Alternativen zu TikTok & Co.

Fast sieben Stunden täglich verbringen Jugendliche in Deutschland durchschnittlich vor dem Bildschirm, wie eine aktuelle OECD-Studie zeigt. In den Sommerferien, wenn feste Tagesstrukturen häufig fehlen, verschärft sich die Situation zusätzlich. Viele Eltern versuchen gegenzusteuern und wählen dabei verschiedene Ansätze. Eine neue repräsentative Umfrage der digitalen Magazinplattform Readly zeigt: 55 Prozent der Eltern setzen täglich Zeitlimits, während nur fünf Prozent aktiv sinnvolle Alternativen zu Social Media wie TikTok oder YouTube vorschlagen. “Bei der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen allein auf die Bildschirmzeit zu achten, greift zu kurz“, sagt Martin Drechsler, Geschäftsführer des FSM e.V. (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter). „Entscheidend ist, wie und wozu Online-Medien genutzt werden, etwa zum Spielen, zur sozialen Teilhabe oder zur Information.“

Viele Eltern arbeiten mit Ausnahmen oder Sonderregeln, zum Beispiel bei schlechtem Wetter oder im Urlaub. Etwa ein Viertel der Befragten überwacht die Medienzeit des Nachwuchs aktiv. Jedes fünfte Elternteil nutzt dafür technische Hilfsmittel wie Kindersicherungen oder andere Tools. Doch die Mehrheit bleibt bei Begrenzung statt aktiver Gestaltung. Nur eine Minderheit schafft bewusst digitale Räume jenseits von YouTube, TikTok oder Instagram. „Viele Eltern wünschen sich digitale Angebote, die nicht durch Werbung oder Algorithmen gesteuert sind“, sagt Marie-Sophie von Bibra, Geschäftsführerin DACH bei Readly. „Gerade in den Ferien kann eine ruhigere, inhaltsbasierte Nutzung von Medien eine sinnvolle Ergänzung sein.“

© Shutterstock – Viele Eltern wünschen sich digitale Angebote, die nicht durch Werbung oder Algorithmen gesteuert sind.

Laut derselben Umfrage sehen 61 Prozent der Befragten die Eltern in der Hauptverantwortung, wenn es um die Vermittlung digitaler Kompetenzen geht. Schulen (56,7 Prozent) und Politik (57,7 Prozent) werden ebenfalls in die Pflicht genommen. Dennoch zeigt sich: Die Kluft zwischen Anspruch und Alltag ist groß. „Altersgerechte digitale Angebote wie Kindermagazine oder Wissensformate können dabei helfen, Struktur und Substanz in den Medienalltag zu bringen. Wir sehen bei Readly, dass gerade in den Ferienmonaten kindgerechte Inhalte deutlich häufiger genutzt werden, oft gemeinsam mit den Eltern.”, so Bibra.

Begrenzen allein reicht nicht

Zeitkontrolle ist wichtig, aber nicht alles. Entscheidend ist, was Kinder in ihrer Bildschirmzeit sehen oder tun. Inhalte gemeinsam über kindgerechte Plattformen wie den Kinderbereich von Readly oder die MausApp auszuwählen, schafft Mitbestimmung und stärkt das Vertrauen

Digital heißt nicht automatisch schlecht

Wissensmagazine, interaktive Lern-Apps oder kreative Formate fördern Konzentration und Neugier. Geeignet sind z. B. Magazine wie Dein Planet, Quivi oder National Geographic Kids (verfügbar z. B. über Readly), Musik-Apps wie Creative TechLab, Lesetrainings aus dem Fox & Sheep Buchclub oder Lazuli, einer interaktiven Lern-App mit fundierten Inhalten.

Rituale schaffen

Feste Zeiten und Formate geben Orientierung. Zum Beispiel: 30 Minuten „digitale Entdeckungszeit“ nach dem Mittagessen. Ob digitale Lesezeit, eine Episode Wissen macht Ah! oder ein Quiz in der ANTON-App – wichtig ist der gemeinsame Rahmen.

Werbung vermeiden

Kinder werden durch Werbung oder In-App-Käufe schnell abgelenkt. Werbefreie und kuratierte Angebote entlasten Eltern. Empfehlenswert sind z. B. der Kinderbereich bei Readly, die ARD-Mediathek für Kinder oder Podcasts wie Kikifax.

Vorbild sein

Kinder orientieren sich am Medienverhalten ihrer Bezugspersonen. Wer selbst ständig scrollt, sendet widersprüchliche Signale. Hilfreich: gemeinsame Offline-Zeiten definieren, z. B. nach dem Abendessen und auch als Erwachsene bewusst Pausen setzen.

*Die repräsentative Online-Erhebung wurde im Juli 2025 vom Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von Readly durchgeführt. Befragt wurden 2.500 Personen in Deutschland. Mehrfachantworten waren möglich.

Readly ist ein führender europäischer Anbieter für digitale Zeitschriften und Zeitungen. Das Unternehmen bietet eine digitale Abonnementplattform, die Kunden unbegrenzten Zugang zu 8.000 nationalen und internationalen Titeln ermöglicht – alles in einer App und zu einer festen monatlichen Gebühr. Readly hat Abonnenten in 50 Ländern und bietet Inhalte in 17 Sprachen. In Zusammenarbeit mit rund 1.000 Verlagen weltweit digitalisiert Readly die Zeitungs- und Magazinbranche.

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