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Home » Gut geschützt im Internet unterwegs
Digitale Welt

Gut geschützt im Internet unterwegs

Sandra WobrazekVon Sandra WobrazekMärz 15, 2022Aktualisiert:April 7, 20264 Minuten Lesezeit
© i-Stock Images
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Internetbetrug und Datenverlust sind auch für Familien ein großes Thema. Mit der passenden Versicherung und den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen kann man sich jedoch umfassend schützen.

Es sind durchaus beunruhigende Werte, die eine 2021 durchgeführte Umfrage der deutschen Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben hat: Demnach hatten 55 Prozent der Befragten in den letzten 12 Monaten vor der Umfrage Erfahrung mit Cyberkriminalität gemacht. Am häufigsten (bei 46 Prozent der Befragten) wurden dabei der Computer bzw. das Smartphone mit einem Schadprogramm infiziert. In 26 Prozent der Fälle wiederum wurden die persönlichen Daten ungefragt an Dritte weitergegeben. 19 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen wurden beim privaten Einkauf oder bei Verkaufsgeschäften und 12 Prozent beim Online-Banking betrogen.

Ein Negativtrend, den auch die heimi- schen Versicherungen klar spüren. Thomas Aumayr, Head of Product Management und Digital Strategy beim Digitalversicherer LAMIE: „Wir sehen in Österreich einen ungebrochenen Anstieg an Fällen. Unter anderem unterstützen unsere Jurist:innen immer öfters Kund:innen bei Problemen oder Streitigkeiten jeglicher Art mit Online-Anbieter:innen.“ Immer mehr Telekommunikationsunternehmen möchten hier gegensteuern – und bieten ihren Kund:innen eigene Schutzpakete an. Drei, zum Beispiel, hat in Partner- schaft mit LAMIE mit dem Online-Shop- ping Schutz Pro einen Rundumschutz für sorgenfreie Internetnutzung entwickelt. Eine der Komponenten ist der ID Schutz, der wie eine digitale Alarmanlage funktioniert: Bei verdächtigen Internetaktivitäten werden die Nutzer:innen schon im Vorfeld gewarnt, um Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen. „Als Komplettierung“, sagt Thomas Aumayr, „ist ein von uns entwickelter Versicherungsschutz inkludiert, der finanzielle Schäden bei Betrug oder Nichtlieferung ersetzt oder aber auch Rücksendekosten für Bestellungen übernimmt. So kann die gesamte Familie die Vorteile der digitalen Welt vollkommen entspannt genießen.“

Wie wichtig eine Betrugsversicherung im Ernstfall sein kann, belegt der Fall einer österreichischen Familie vom vergangenen Jahr. Gerade die Weihnachtszeit ist, so Versicherungsexperte Aumayr, eine Hochphase für Internetbetrug, da viele Geschenke online gekauft werden. Der Familienvater der besagten Familie hatte, in der falschen Annahme bei einem vetrauenswürdigen Anbieter einzukaufen, mehrere hundert Euro in eine scheinbar günstige Playstation investiert, die seine Kinder sich sehnlich zu Weihnachten gewünscht hatten. Doch das vermeintliche Internet-Schnäppchen stellte sich als klassisches Fake-Angebot heraus. Denn die Playstation ist nie bei der Familie angekommen, während das bereits überwiesene Geld unwiderruflich verloren war. Thomas Aumayr: „Durch diese große finanzielle Belastung drohte es für die Familie ein trauriges Weihnachten, ohne große Geschenke zu werden. Der Online-Shopping Schutz von Drei war hier jedoch sofort zur Stelle: Der Schaden wurde übernommen und das Geschenkebudget wieder aufgefüllt. Damit konnte Weihnachten für die Familie schlussendlich doch noch gerettet werden.“

Fake-Shops und betrügerische Verkäufer auf Marktplatz-Plattformen sind die häufigsten Gefahren, die im Internet lauern. Dabei überweisen Kunden vorab Geld für Produkte – Spielkonsole, Smart- phone oder Waschmaschine kommen jedoch nie an oder es werden minderwertige Fake-Produkte versendet. „Häufig erfolgen Bestellungen mit gestohlenen Identitäten, die im Darkweb erworben wurden. Besonders gerne werden dazu Daten von Minderjährigen verwendet, da diese noch einen unbescholtenen ,Trackrecord‘ vorweisen“, berichtet Thomas Aumayr. Das Hauptproblem der Internetkriminalität: dass die meisten Nutzer:innen den Betrug erst dann erkennen, wenn der finanzielle Schaden bereits eingetreten ist. Plötzlich wird etwas abgebucht, bereits bezahlte Online-Bestellungen kommen nicht an und der/die Verkäufer/in ist auf einmal nicht mehr zu erreichen. Im Falle von Identitätsdiebstahl passiert leider vieles unbemerkt und das Opfer erlangt meist erst dann Kenntnis davon, wenn Mahnungen einlangen bzw. wenn Inkassobüros vorstellig werden. Thomas Aumayr von LAMIE rät deshalb zu „Aufklärung hinsichtlich der Gefahren im Internet, das nichts ,vergisst‘. Es ist auch wichtig, dass Eltern ihren Kindern Sensibilität im Umgang mit Daten vermitteln, aber auch bei Themen wie Cyber-Mobbing Unterstützung anbieten.“

Der Online-Shopping-Schutz Pro von Drei und LAMIE soll dafür sorgen, dass sich Familien sicher und sorgenfrei im Internet bewegen können. Der 360-Grad-Schutz umfasst drei verschiedene Bereiche: ID-Schutz, Retourkosten-Schutz und Betrugsschutz. Der ID-Schutz dient als Frühwarnsystem gegen Datenmissbrauch. Dabei können E-Mail-Accounts sowie Kredit- und Debitkarten überwacht werden. Der Retourkosten-Schutz erstattet Rücksendekosten in der Höhe von bis zu 150 Euro pro Jahr (max. 25 Euro pro Fall, max. 6-mal im Jahr) beim Online- Shopping. Der Schutz gegen Missbrauch oder Betrug beim Online-Shopping bzw. Online-Banking schließlich sorgt für eine finanzielle Absicherung von bis zu 1.000 Euro jährlich. Weitere Informationen: www.drei.at/de/privat/produkte-und-services/online-shopping-schutz-pro

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Sandra Wobrazek

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