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Home » Neues Jahr, Zero Waste: Sieben Vorsätze gegen Lebensmittelverschwendung
Unsere Zukunft

Neues Jahr, Zero Waste: Sieben Vorsätze gegen Lebensmittelverschwendung

Too good to goVon Too good to goJänner 21, 2024Aktualisiert:Feber 25, 20264 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Bei vielen steht es auf der To-Do-Liste für 2024: umweltbewusster leben. Aber wo genau fängt man damit an? Too Good To Go hat die richtigen Tipps, denn die Reduktion von Lebensmittelverschwendung ist eine der effektivsten Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit – und das alles ohne Verzicht. So wird 2024 das Jahr der Lebensmittelrettung.

Jedes Jahr werden über 40 Prozent aller Lebensmittel weggeworfen. Diese Verschwendung ist für über 10 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich und damit ein wesentlicher Treiber der Klimakrise. Über die Hälfte der Lebensmittelverschwendung fällt in den Haushalten an, daher ist es umso wichtiger, auch im privaten Bereich Food Waste deutlich zu reduzieren. Und das Schöne dabei: Lebensmittelrettung ist eine nachhaltige Maßnahme, die keinen Verzicht braucht.

Passend zum neuen Jahr liefert Too Good To Go einfache und effektive Vorsätze, um 2024 alle Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren:

  • Ein Auge für die Haltbarkeit: Idealerweise verwendet man zuerst die Lebensmittel, die bald ablaufen. Die richtige Lagerung hilft, Nahrungsmittel länger haltbar zu machen. Übrigens, viele Lebensmittel sind weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar. Sieht ein Lebensmittel noch in Ordnung aus, hat es keinen unangenehmen Geruch und Geschmack, ist es in der Regel noch gut und muss nicht in die Tonne.
  • Richtige Lagerung: Die Haltbarkeit von Lebensmitteln wird mit der idealen Lagerung deutlich verlängert. Zu beachten gilt es, welche Lebensmittel in den Kühlschrank gehören und wie sie dort am besten aufgehoben sind. Obst und Gemüse ohne Verpackung und je nach Sorte im Kühlschrank lagern. Gewaschenen Salat trocken schleudern. Danach portionsweise in verschließbaren Kunststoffbeuteln oder in feuchten Küchentüchern eingewickelt aufbewahren. Äpfel, Birnen, Nektarinen und Zwetschgen, aber auch Tomaten und Avocados stoßen das Reifegas Ethylen aus und sollten nicht nebeneinander liegen. Nicht zu vergessen: Brotdosen oder luftdichte Behälter sind praktische Aufbewahrungshelfer.
  • Kreative Resteverwertung: Auch mit Resten kann man himmlisch kochen. So können zum Beispiel Gemüsereste zu Suppen oder Eintöpfen verarbeitet werden. Aus überreifen Bananen lassen sich Bananenbrot oder Smoothies kreieren.
© Shutterstock
  • Einfrieren: Viele Lebensmittel und Gerichte lassen sich gut im Tiefkühlfach aufbewahren und später verwenden. Festes Gemüse wie Karfiol, Brokkoli, Karotten, Erbsen, Fisolen oder Kohlrabi am besten vorher blanchieren, also zwei Minuten mit heißem Wasser übergießen. Das stoppt den Reifeprozess; Vitamine und Geschmack bleiben erhalten. Was viele nicht wissen: Sogar Milchprodukte sowie Eier können eingefroren und wieder aufgetaut und genossen werden.
  • Menü- und Einkaufsplanung: Es lohnt sich, vorab zu überlegen, welche Mahlzeiten gekocht werden. Hilfreich ist ein Wochenplan. Vor dem Einkauf checkt man gleich noch, welche Zutaten schon im Haushalt vorhanden sind und welche auf die Einkaufsliste gehören. So wird gezielter eingekauft und Lebensmittel verkommen nicht ungenutzt im Kühlschrank.
  • DIY-Food-Waste-Hacks: Aus Wurzelresten lässt sich neues Gemüse ziehen, aus Schalen kann man Tees, Seifen oder Putzmittel herstellen. Organische Abfälle wie Gemüsereste, Kaffeesatz oder Eierschalen lassen sich zudem kompostieren und als Pflanzendünger verwenden.
  • Lebensmittel retten: Restaurants, Supermärkte, Bäckereien oder Cafés bieten ihre Überschüsse zu einem deutlich reduzierten Preis über die Too Good To Go-App an. User*innen sichern sich die Überraschungssackerl über die App und retten so Lebensmittel vor der Tonne. Sie schonen damit ihr Geldbörserl und leisten vor allem einen wesentlichen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit. Too Good To Go wurde zuletzt bei den globalen App Store Awards 2023 von Apple in der Kategorie „Cultural Impact Award“ ausgezeichnet. Auf Instagram gibt das Social Impact Unternehmen zudem zahlreiche Tipps zur Lebensmittelrettung.
© Shutterstock

Bewusster einkaufen, Lebensmittel sorgfältig lagern, kreative Wege finden, Reste zu nutzen und Lebensmittelverschwendung reduzieren – wer gleich im Jänner damit beginnt, wird schnell merken: Aus einer Herausforderung wird schnell eine nachhaltige Gewohnheit mit großen Auswirkungen für unsere Umwelt.

Über Too Good To Go

Too Good To Go ist der weltweit führende Marktplatz für überschüssige Lebensmittel. Das Social Impact Unternehmen mit B Corp-Zertifizierung verbindet Nutzer*innen mit Partnerbetrieben, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Mit über 1,9 Millionen registrierten Nutzer*innen und mehr als 7.500 Partnern konnten in Österreich bereits mehr als 10 Millionen Überraschungssackerl von Bäckereien, Supermärkten und Gastronomiebetrieben gerettet werden.

Das dänische Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen ist in 17 Ländern in Europa und Nordamerika aktiv, zählt weltweit über 85 Millionen registrierte Nutzer*innen und arbeitet mit 150.000 Partnerbetrieben zusammen. Seit dem Start im Jahr 2016 hat Too Good To Go weltweit über 280 Millionen Mahlzeiten gerettet. Laut Project Drawdown (2020) ist die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung der Schlüssel zur Lösung der Klimakrise.

Weitere Informationen auf www.toogoodtogo.at

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