Bildung

Conrona-Krise: Heute startet das Schulfernsehen im ORF

Ab heute zeigt ORF1 von 9.00 bis 12.00 Uhr die "Freistunde", ein Nachfolgeprogramm des Schulfernsehens, moderiert von Fanny Stapf.

Fanny Stapf

Alle über 50 werden sich noch recht gut an das Schulfernsehen erinnern, in dem die strenge Lisa Schüller der Nation „Russisch für Anfänger“ näher gebracht hat. In Zeiten der Coronakrise erinnert sich der ORF wieder an seinen Bildungsauftrag und liefert für die seit Montag zuhause befindlichen Schülerinnen und Schüler mit der „Freistunde“ Dokumentationen und Bildungssendungen, die beim sie beim Lernen zuhause unterstützen sollen.

Bildungsangebot auf Augenhöhe

Die dreistündige Programmleiste wird von der 28-jährigen Wienerin Fanny Stapf moderiert. Sie will den Kindern ein „Bildungsprogramm auf Augenhöhe“ präsentieren. Zielgruppe sind Kinder ab 10 Jahren, die man vor allem mit der „ZiB Zack“, einer jugendgerechten Form der Nachrichtensendung „Zeit im Bild“, erreichen will. Diese kindgerechte Nachrichtensendung wird abwechselnd von Gerhard Mayer und Mariella Gittler moderiert. In kurzen, kompakten Nachrichtenblöcken sollen die Kinder über die aktuelle Situation in Österreich informiert werden. Zusätzlich werden „Universum“-Folgen und Wissensmagazine wie „Newton“ oder „Magazin 1“ in die „Freistunde“ integriert.

Mitmachfernsehen

Die „Freistunde“ ist keine Berieselungssendung. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich per Videobotschaften selbst einzubringen. Lehrerinnen und Lehrer haben die Chance, die „Freistunde“ in ihren Lernplan einzubauen. Ein starres Konzept gibt es für die Sendung nicht, sie wird täglich an die aktuellen Bedürfnisse angepasst. Die „ZiB Zack“ wird es in mehreren Sprachen auch in der TV-Thek online zum Abrufen geben. Auch Sendungen in englischer Sprache sind zur Vertiefung dieser wichtigen Fremdsprache geplant.

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