Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
Mai 24, 2026

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Mai 23, 2026

Frühling – Heute gehen wir in den Wald!

Mai 22, 2026

Falco im Glas – der Geschmack einer Legende

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen
  • Frühling – Heute gehen wir in den Wald!
  • Falco im Glas – der Geschmack einer Legende
  • Gewinnt 2 Nächte für 2 Personen in der Ferienwelt Kesselgrub!
  • Sommer in den Bergen: Familienurlaub mit TUI – Kinder übernachten kostenlos
  • Biodiversität stärkt unsere Familien
  • Jausenhelden retten die Kindergarten- und Schuljause
  • Hollis Räder rollen wieder durch Wien
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen
Digitale Welt

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Eva Maria Meidl ist Juristin und Podcasterin in Wien. In „familiii“ schreibt sie regelmäßig über wichtige Rechtsthemen für Familien. Diesmal geht es um das Thema Online-Videos.
Eva-Maria MeidlVon Eva-Maria MeidlMai 24, 20264 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Mit 25 Jahren wurde ich Mutter – mitten im Studium der Rechtswissenschaften. Für viele ist das ein Moment, der als Bruch wahrgenommen wird, als Abweichung von einem klar geplanten Lebenslauf. 

Für mich war es eine bewusste Entscheidung – und gleichzeitig der Beginn eines Weges, der mir gezeigt hat, wie viel möglich ist, wenn man nicht bereit ist, sich zwischen Familie und Ausbildung entscheiden zu müssen.

Zwischen Vorlesungen, Prüfungen und dem Alltag mit einem kleinen Kind habe ich gelernt, Verantwortung auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu tragen. 

Es war nicht immer einfach, oft organisatorisch anspruchsvoll und manchmal auch anstrengend – aber nie ein Grund, meinen Weg aufzugeben. Ich habe mein Studium abgeschlossen, bin drangeblieben und habe heute zwei Masterabschlüsse.

Diese Erfahrung hat mir eines gezeigt: Mutter￾schaft und Ausbildung schließen einander nicht aus. Auch wenn gesellschaftlich oft noch ein anderes Bild vermittelt wird, ist es sehr wohl möglich, Familie und berufliche Ziele miteinander zu vereinbaren. Genau darüber habe ich gesprochen. In einem Video auf meinem Instagram-Kanal „evamariameidl“, auf dem mir rund 45.000 Menschen folgen.

© Shutterstock

Was dann passiert ist, hat selbst mich überrascht. Innerhalb kürzester Zeit hat sich dieses Video rasant verbreitet. Es hat meine eigene Community verlassen und über zwei Millionen Aufrufe erreicht. Viele Medien haben darüber berichtet – nicht zuletzt, weil das Thema offensichtlich einen Nerv getroffen hat: junge Mutterschaft, Bildung und die Frage, ob beides gleichzeitig möglich ist.

Doch mit dieser plötzlichen Sichtbarkeit kam nicht nur Zuspruch. Es kam auch eine Vielzahl an Kommentaren, die eine andere Seite dieser Öffentlichkeit zeigen. Besonders auffällig war dabei, dass viele der abwertenden Reaktionen von Männern kamen – häufig in einer Tonalität, die nicht auf inhaltliche Auseinandersetzung abzielte, sondern auf persönliche Herabwürdigung. Sätze wie „Bring dich um“, „Du bist ein absoluter Niemand“, „Arbeitslager wäre gut für dich“ oder „Crackkonsumentin“ stehen exemplarisch für eine Form der Kommunikation, die mit sachlicher Kritik nichts mehr zu tun hat. Es geht nicht um Diskussion – es geht um Entwertung. Was dabei besonders irritiert, ist die Selbstverständlichkeit, mit der solche Aussagen getätigt werden. Viele dieser Kommentare stammen von anonymen Profilen, ohne erkennbare Identität. Die fehlende persönliche Verantwortung scheint die Hemmschwelle deutlich zu senken.Im direkten Gespräch würde kaum jemand so sprechen. Im Internet scheint es für manche normal geworden zu sein.

© Shutterstock

Rechtlich ist die Situation jedoch klarer, als oft angenommen wird. Die Meinungsfreiheit endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden. Beleidigungen, Drohungen oder Aufforderungen zur Selbstverletzung können relevant sein. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum – auch wenn dieser Eindruck im Alltag häufig entsteht.Es stellt sich jedoch auch eine gesellschaftliche Frage: Was sagt es über uns aus, wenn eine junge Frau, die über ihren Bildungsweg spricht, nicht mit Argumenten konfrontiert wird, sondern mit massiver Abwertung? Offenbar geht es in solchen Momenten nicht nur um Inhalte, sondern auch um Rollenbilder. Um Erwartungen daran, wie eine Frau zu sein hat, wann sie Mutter wird und welchen Platz sie in der Gesellschaft einnehmen „sollte“. Hinter jedem Beitrag steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte. Diese Perspektive geht in der Dynamik von Reichweite und schneller Bewertung oft verloren. Die vergangenen Wochen haben mir deutlich gezeigt, dass Sichtbarkeit nicht nur Chancen, sondern auch Risiken mit sich bringt. Sie eröffnet Möglichkeiten, Themen anzusprechen und Diskussionen anzu￾stoßen – konfrontiert aber gleichzeitig mit Reaktionen, die weit über sachliche Kritik hinausgehen.

Was mich dabei am meisten erschüttert hat, ist nicht einmal der einzelne Kommentarsondern die Haltung dahinter. Diese Selbstverständlichkeit, mit der Menschen glauben, sie dürften andere herabwürdigen, entmenschlichen oder ihnen sogar den Tod wünschen, nur weil ihnen ein Inhalt nicht gefällt. Das ist kein Ausrutscher. 

Das ist ein Muster. Und genau dieses Muster ist gefährlich. Denn es verschiebt Grenzen. Es macht aus Worten Waffen – und aus Plattformen Orte, an denen Respekt zunehmend zur Ausnahme wird. 

Wer glaubt, das sei „nur das Internet“, verkennt, dass genau hier gesellschaftliche Realität entsteht. Wie wir online miteinander umgehen, ist kein Nebenschauplatz – es ist ein Spiegel dessen, was wir bereit sind, als normal zu akzeptieren.

Umso wichtiger ist es, Grenzen klar zu benennen.

HINWEIS:

Dieser Beitrag ersetzt keine Rechts￾beratung. Bei rechtlichen Fragen oder Problemen sollte immer ein:e Rechtsanwalt:anwältin konsultiert werden.

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Eva-Maria Meidl

Ähnliche Beiträge

„Six seven“: Internet-Memes statt Englisch lernen?

Mai 17, 2026 Digitale Welt

Wie hat das Handyverbot an Schulen das Lernen in der Nachhilfe beeinflusst?

Mai 6, 2026 Digitale Welt

Generation bewegungsunfähig?

Mai 5, 2026 Digitale Welt
Hinterlasse eine Antwort Cancel Reply

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Frühling – Heute gehen wir in den Wald!

Falco im Glas – der Geschmack einer Legende

Gewinnt 2 Nächte für 2 Personen in der Ferienwelt Kesselgrub!

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Digitale Welt

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Eva-Maria MeidlMai 24, 20264 Minuten Lesezeit

Mit 25 Jahren wurde ich Mutter – mitten im Studium der Rechtswissenschaften. Für viele ist…

Mai 23, 2026

Frühling – Heute gehen wir in den Wald!

Mai 22, 2026

Falco im Glas – der Geschmack einer Legende

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGBs
  • Mediadaten

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.