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Home » Fördern statt Filtern
Bildung

Fördern statt Filtern

Christian NeuholdVon Christian NeuholdMärz 25, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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In Österreich drücken Kinder nur vier Jahre hindurch gemeinsam die Schulbank. Nach der vierten Klasse Volksschule trennt sich dann sozusagen die Spreu vom Weizen. Was spricht eigentlich für eine gemeinsame Schule bis zur Oberstufe – was dagegen? Oder sollten wir Schule überhaupt ganz neu denken?

Belastender Übergang

Vier Jahre Volksschule vergehen oft flugs. Der Wechsel in die nächste Schule kommt zu einem Zeitpunkt, indem sich viele Kinder im Schulleben gerade einmal warm gelaufen haben. Das Schulsystem in Österreich sieht vor, dass Familien vergleichsweise früh die Entscheidung fällen müssen, in welche Richtung es nach der Vierten weiter geht. Kein Wunder, dass viele Eltern, aber auch Lehrpersonen gerade den Übergang in die Sekundarstufe als zusehends belastend empfinden. Man braucht sich nur das Wetteifern fürs Gymnasium anzuschauen und dem vielfach damit verbundenen Leistungsdruck, der auf Neun- oder Zehnjährigen lastet.

Diese frühe Selektion sowie der verschärfte Entscheidungsdruck können weitreichende Folgen für die Potentialentwicklung von Kindern haben. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass Kinder möglichst ihrem individuellen Tempo entsprechend reifen sollten, damit sie sich entfalten können und ihre Talente nicht verpuffen. Gerade die Frage nach der AHS-Reife von Zehnjährigen gestaltet sich jedoch nicht immer leicht, zumal kognitive Fähigkeiten in diesem Alter oft noch nicht voll entwickelt sind. Bei vielen Kindern geht der sprichwörtliche Knopf hinsichtlich abstrakten Denkens oder auch selbstorganisierten Arbeitens schlichtwegs später auf. Manche Kinder haben vielleicht auch das „Pech“, kurz vor dem Einschulungsstichtag Anfang September geboren zu sein, kommen damit nicht nur ein Jahr früher in die Schule, sondern haben auch im weiteren Jahrgangsvergleich – vor allem wenn dann ab der Vierten getrennt wird – einen relativen Altersnachteil. Zu den Themen, die Reife und Entwicklung der Kinder betreffen, kommt noch die viel bewiesene Tatsache, dass Bildung in Österreich nach wie vor vererbt wird. 

Es ist oft nicht zu übersehen, dass viele von elterlichen Erwartungshaltungen getriebene Kinder im Gymnasium nicht besonders gut zurecht kommen. Während so manche begabte Mittelschüler:innen, bei denen die Eltern vielleicht weniger dahinter gewesen sind, sowie Tausende Kinder aus sozial benachteiligten Familien vielfach in Bildungssackgassen landen. Dass viele Mittelschulen, vor allem im urbanen Raum als „Resteschulen“ für Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen oder mit schwierigeren, gesellschaftlichen Voraussetzungen herhalten müssen, ist kein großes Geheimnis – und macht die Sache keinesfalls leichter.

Hitzige Debatte zur Gesamtschule

Österreich hat mit der Trennung der Schüler:innen bereits nach der vierten Schulstufe ein so genanntes differenziertes Schulsystem – und zwar als eines der wenigen EU-Länder (neben den Niederlanden und Luxemburg). In Deutschland gibt es je nach Bundesland sowohl differenzierte Systeme als auch Gesamtschulen. Befürworter:innen einer Gesamtschule meinen, dass es mehr Bildungsgerechtigkeit gäbe, wenn wir nicht schon Zehnjährige in Mittelschüler:innen und Gymnasiast:innen einteilen würden. Außerdem schaffe beispielsweise eine gemeinsame Unterstufe stabilere Grundlagen für die späteren Bildungsentscheidungen bzw. daran anschließende Spezialisierungen. Besonders profitieren würden leistungsschwächere Kinder und Kinder aus bildungsferneren Familien. Gegner:innen sind hingegen überzeugt davon, dass leistungsstarke Kinder in einer Gesamtschule unterfordert seien und das Leistungsniveau insgesamt sinke. „Kaum eine Debatte wird mit so viel Fanatismus, ideologischer Verblendung und widersprüchlichen Statistiken geführt wie die Frage, ob eine gemeinsame Schule aller Zehn- bis 14-Jährigen zu mehr Chancengerechtigkeit oder zu einer noch größeren Nivellierung nach unten führt“, sagt Bildungskritiker Andreas Salcher in seinem Bestseller „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“. Der Autor und Gründer der „Sir Karl Popper Schule“ für Hochbegabte in Wien schreibt, dass die Fakten dafür und dagegen teils „erdrückend“ seien – je nachdem „was man beweisen will“. 

© Shutterstock
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Christian Neuhold

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