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Home » Wie uns der Schnabel gewachsen ist
Bildung

Wie uns der Schnabel gewachsen ist

Daniela JaschVon Daniela JaschMärz 31, 20205 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Für zwei- oder mehrsprachige Kinder ergeben sich praktische Vorteile für das Sprachgefühl, für das Kulturbewusstsein und vielleicht auch für den späteren Beruf. Während bilinguale Kleinkinder zwei Sprachen quasi mit der Muttermilch aufsaugen, gilt für deren Eltern vor allem eins: Durchhalten!

Mit zwei oder gar mehr Sprachen aufwachsen – das wurde lange Zeit von der Gesellschaft eher skeptisch betrachtet. Man muss gar nicht zurück bis in die 1950er Jahre schauen, um sich die dazu kursierenden Vorurteile in Erinnerung zu rufen. Etwa, dass bilinguale Kinder keine echte Muttersprache hätten, weil sie keine der beiden Sprachen richtig beherrschen würden. Oder, dass sie in ihrem Denken und Handeln langsamer seien und überhaupt im Hirnkastl oben nicht so ganz richtig wären. Noch dazu war eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Nationalität – also eigentlich der, wo man lebte – von entscheidender, wenn nicht staatstragender Relevanz.

Die Zeiten haben sich gewandelt. Zum Glück muss man sagen. Unsere Gesellschaft, in der mehrere Kulturen nebeneinander bestehen und Individualität groß geschrieben wird hat erkannt, dass Zweiund Mehrsprachigkeit den Horizont der Kinder erweitert. Sprache gilt heute als Kulturschatz. Dass bilinguale Kinder ein hervorragendes Sprachgefühl entwickeln, hat sich längst herum gesprochen und es ist auch wissenschaftlich belegt. „Zweisprachige Kinder können schneller über Sprache nachdenken als gleichaltrige Kinder mit einer Erstsprache und auch schneller erkennen, was ein Wort ist und was seine Bedeutung ist“, weiß Stefan Schneider, Sprachwissenschaftler an der Uni Graz und Autor des Buches „Bilingualer Erstspracherwerb“. Für das Verständnis von Semantik also, wie auch den Gesetzmäßigkeiten des Satzaufbaus oder der Grammatik, ergeben sich für mehrsprachige Kinder laut wissenschaftlichen Erkenntnissen eindeutig positive Effekte.

© Shutterstock

Mehr Vorteile mit Mehrsprachigkeit

Die Konfrontation mit mehreren Sprachen, bereits im Kleinkindalter, sei laut Schneider absolut förderlich und entgegen landläufiger Meinungen in den seltensten Fällen für die Kinder nachteilig. Sie sind neurologisch keinesfalls überfordert und je mehr sprachliche Stimuli ein Kleinkind bekommt, umso besser. Denn Kinder gehen spielerisch und intuitiv mit Sprache um. So geht es ihnen auch weniger um Korrektheit, sondern um Inhalte, ums Kommunizieren. „Man braucht nur zu schauen, wie tolerant Kleinkinder auch untereinander hinsichtlich sprachlicher Unzulänglichkeiten sind“, sagt Schneider. Was zählt, ist: „Die Info rüber bringen“. Was das jeweilige Sprachniveau betrifft, geht die Wissenschaft davon aus, dass bilinguale Kinder zwar praktisch zwei Erstsprachen lernen. Allerdings sei es nahezu unmöglich, beide Sprachen auf dem absolut selben Level zu beherrschen. Warum das so ist? Weil zwei Sprachen weit mehr sind als einfach nur zwei Wörterbücher. So dürfe laut Stefan Schneider nicht vergessen werden, dass Kinder in den jeweiligen Sprachen auch jeweils unterschiedliche Erfahrungen machen oder sprachlich verschiedene Lebensbereiche erschlossen werden. Somit können sich in der einen oder anderen Sprache etwa ganz unterschiedliche Spezialwortschätze herausbilden.

Konsequent zur Sprache stehen

Als Belastung wird Mehrsprachigkeit häufig eher seitens der Eltern empfunden. Und zwar ganz einfach deshalb, weil sie es sind, die schlichtweg „durchhalten“ und konsequent mit den Kindern ihre jeweilige Erstsprache praktizieren müssen. Konsequent heißt: von Geburt an bis zur Pubertät intensiven sprachlichen Kontakt mit den Kindern pflegen. Was logisch klingt, ist in der Praxis gar nicht immer so einfach durchzusetzen. Konkretes Beispiel: Eine Griechin und ein Österreicher sprechen mit dem Kind Griechisch und Deutsch. Weil letzteres in Österreich auch die Sprache der Öffentlichkeit ist, ist in dem Fall vor allem die Konsequenz der griechischen Mutter gefragt, ihre Erstsprache entsprechend weiterzuvermitteln. Schwierigkeiten treten häufig dann auf, wenn eine Sprache in der Schule oder der Umgebung negativ besetzt ist – Italienisch oder Schwedisch haben landläufig mehr Prestige als Türkisch oder Usbekisch. Imageprobleme können dazu führen, dass Kinder eine Sprache sogar verweigern. Dabei kommt es sehr auf die Haltung der Eltern an. Wenn sich Vater oder Mutter etwa insgeheim für ihre Sprache schämen, wird es auch für die Kinder schwierig werden, zu dieser Sprache zu stehen. Die Nagelprobe für verschiedensprachige Eltern ist deshalb: Ttolerieren Kinder die Elternsprache, die anders als die der Umgebung ist, auch in der Öffentlichkeit oder ist sie ihnen peinlich.

Eliten-Englisch oder die Sprache der Gebildeten

Vom sprachlichen Ersterwerb zu unterscheiden sei laut Sprachwissenschaft der institutionalisierte Zweitsprachenerwerb. Die Rede ist hierbei auch von Elitebilingualität. Der Begriff rührt daher, dass sich bildungsnahe, in der Regel sozial höher gestellte, westeuropäische Schichten häufig darum bemühen, dass ihre Kinder möglichst früh zum Beispiel Englisch lernen. Auf den unteren Stufen der sozialen Leiter befinden sich hingegen Familien, die sich eine derartige Förderung eher nicht leisten können. Und von wegen Entscheidungsfreiheit: Bei vielen Kindern ergibt sich eine unfreiwillige Zweisprachigkeit. So stehen etwa Flüchtlingskinder oder Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund häufig in besonderem Maße unter Druck, die Sprache im neuen Land zu lernen. Die gute Nachricht aus sprachwissenschaftlicher Sicht ist jedoch: Alle Kinder, die zum Beispiel schon im Kindergarten intensiv mit einer neuen Sprache – sei es Deutsch oder Englisch – sowie mit Native Speakern als wichtige Bezugspersonen in Kontakt kommen, haben gute Chancen, diese Sprache bis zu einem erstsprachlichen Niveau zu erwerben.

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Daniela Jasch

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