Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
Juni 23, 2026

Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder

Juni 23, 2026

Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen

Juni 23, 2026

SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder
  • Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen
  • SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern
  • Meer ohne Massen
  • Sommermode für die ganze Familie – jetzt bei Astro entdecken
  • Dinos, Kängurus, Flipper & Co
  • Gewinnt einen von drei NEW YORK Kinderkoffer im Tier-Design von SPAR
  • Haslinger Hof – Erlebnisareal und 4-Sterne-Hotel
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » ZWEI ZUHAUSE, EIN KIND: Was beim Doppelresidenzmodell wirklich gilt
Familienzeit

ZWEI ZUHAUSE, EIN KIND: Was beim Doppelresidenzmodell wirklich gilt

Christian NeuholdVon Christian NeuholdApril 2, 2026Aktualisiert:April 7, 20263 Minuten Lesezeit
c Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Eva Maria Meidl ist Juristin und Podcasterin in Wien. In „familiii“schreibt sie regelmäßig über wichtige Rechtsthemen für Familien. Diesmal geht es um das Thema Scheidungskinder.

Mama oder Papa? Wer ist „mehr“ da? Wer bekommt die Post? Wer zahlt? Wenn Eltern sich trennen, bleiben viele Fragen offen – auch dann, wenn sie sich eigentlich einig sind. Besonders dann, wenn das Kind bei beiden gleich viel Zeit verbringt, also im Doppelresidenzmodell lebt. Klingt nach einer fairen Lösung – doch was bedeutet das rechtlich?

Gleiche Betreuung – aber trotzdem eine Entscheidung?

Viele Familien wünschen sich nach der Trennung eine gleichwertige Aufteilung: eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. Beide übernehmen Verantwortung, beide gestalten den Alltag mit. In der Praxis funktioniert das oft gut – aber auf dem Papier wird es komplizierter. Denn obwohl das Kind zwei Zuhause hat, verlangt das Gesetz trotzdem eine klare Angabe, wo es „hauptsächlich“ lebt. Warum? Weil viele Behörden – von der Meldebehörde bis zur Finanz – genau das brauchen: eine Adresse, einen Ansprechpartner, eine Zuständigkeit.

Kein Unterhalt, wenn beide gleich viel leisten? 

Grundsätzlich gilt: Wer gleich viel betreut, muss nicht zusätzlich bezahlen. Unterhalt soll einen Ausgleich schaffen, wenn einer mehr betreut und der andere weniger. Wenn aber beide Eltern gleich viel Zeit, Energie und Geld in die Betreuung stecken – und das Einkommen vergleichbar ist – entfällt der Geldunterhalt.

Das bedeutet: Das Modell kann nicht nur für das Kind, sondern auch für beide Eltern finanziell fair sein – wenn wirklich gleich viel geleistet wird.

c Shutterstock

Aber wer gilt dann als „hauptsächlicher Betreuungshaushalt“?

Auch beim Doppelresidenzmodell muss einer der beiden Haushalte als formaler Hauptwohnsitz festgelegt werden. Und zwar nicht, weil ein Elternteil „wichtiger“ ist – sondern weil es gesetzlich notwendig ist, etwa für:

» die Meldung beim Einwohnermeldeamt

» den Bezug von Familien- oder Wohnbeihilfe

» die behördliche Kommunikation (z. B. Schule, Ämter)

Wer diesen Status bekommt, entscheidet sich oft danach, wer diese Aufgaben bisher hauptsächlich übernommen hat – also wer das Kind bei der Gemeinde angemeldet hat, wer Formulare ausgefüllt oder mit Behörden gesprochen hat. Es geht also nicht um Erziehungskompetenz, sondern um praktische Zuständigkeit.

Gleichberechtigt, aber nicht gleich geregelt

Auch wenn sich Eltern zu 100 % gleichberechtigt fühlen – das System braucht einen Anknüpfungspunkt. Das kann frustrierend sein, wenn alles gut läuft, aber dennoch eine Entscheidung getroffen werden muss. Wichtig ist: Diese Entscheidung hebt die gemeinsame Betreuung nicht auf, sondern ist rein organisatorisch. Und sie lässt sich – wenn nötig – auch später ändern.

Fazit

Das Doppelresidenzmodell ist eine moderne und kindzentrierte Lösung für Familien nach einer Trennung – aber es braucht auch gute Absprachen und ein Grundverständnis für rechtliche Rahmenbedingungen. Wer es schafft, gemeinsam zu tragen – organisatorisch, finanziell und emotional – schenkt dem Kind zwei echte Zuhause. Und das ist am Ende das Wichtigste.

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Christian Neuhold

    Ähnliche Beiträge

    Umfrage zeigt: 93 % der Eltern verabschieden Tellerzwang

    Juni 14, 2026 Familienzeit

    Väter feiern

    Juni 9, 2026 Familienzeit

    Jetzt neu: die familiii Juni-Ausgabe 2026 ist da!

    Juni 2, 2026 Familienzeit

    Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

    Familiii.at
    Neueste Beiträge

    Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder

    Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen

    SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern

    Meer ohne Massen

    Bleiben Sie in Kontakt
    • Facebook
    • Instagram
    • YouTube
    • TikTok
    Nicht verpassen
    Digitale Welt

    Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder

    Malu WinklerJuni 23, 20262 Minuten Lesezeit

    Während Österreichs Eltern ihren Kindern zunehmend ein gesundes Verhältnis zu Ernährung und Körpergefühl vermitteln möchten,…

    Juni 23, 2026

    Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen

    Juni 23, 2026

    SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
    Familiii.at
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • YouTube

    Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • AGBs
    • Mediadaten

    Menü

    • Familienzeit
    • Erwachsen werden
    • Bildung
    • Gesund bleiben
    • Digitale Welt
    • Unsere Zukunft
    • Gut zu wissen
    • Mehr erleben

    Links

    • ABO
    • E-Paper
    • Gewinnspiele
    Partner von familiii

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

    Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

    Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

    Sign In or Register

    Welcome Back!

    Login below or Register Now.

    Lost password?

    Register Now!

    Already registered? Login.

    A password will be e-mailed to you.