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Home » Facebook löscht 11,6 Millionen Posts zu Kindesmissbrauch
Digitale Welt

Facebook löscht 11,6 Millionen Posts zu Kindesmissbrauch

adminVon adminNovember 16, 2019Aktualisiert:April 7, 20262 Minuten Lesezeit
© Facebook
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Im dritten Quartal 2019 hat der Social-Media-Riese Millionen illegaler Inhalte auf Facebook und Instagram gelöscht. Doch Übeltäter und Rechtsbrecher aller Art sind dem Unternehmen immer noch eine Nasenlänge voraus.

Egal ob Kindesmissbrauch, Selbstmord, Terrorismus oder Drogen: die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram bleiben eine Brutstätte für rechtswidrige Inhalte. Das zeigt der jüngste „Transparency Report“ von Facebook für das dritte Quartal 2019, in dem das Unternehmen aufschlüsselt, wieviele Inhalte, die gegen die Richtlinien von Facebook verstoßen, im genannten Zeitraum gelöscht wurden. Ein Novum in diesem Quartal ist, dass die entfernten Posts für Facebook und Instagram getrennt aufgeführt werden. Damit will das Unternehmen wohl den Vorwurf entkräften, dass Instagram sich immer mehr zur Quelle für Fake-News mausert.

Konkret entdeckte Facebook im dritten Quartal rund 2,5 Millionen Inhalte zum Thema Selbstmord und Selbstverletzung auf Facebook – 97,3 Prozent davon entfernte das Unternehmen proaktiv ohne Hinweis durch Dritte. Auf Instagram lag die Zahl derartiger Inhalte bei 845.000, wovon Facebook von sich aus 79,1 Prozent löschte.

In Sachen Kindesmissbrauch entfernte Facebook im dritten Quartal 11,6 Millionen Posts auf Facebook und 754.000 Inhalte auf Instagram. Hier lagen die proaktiven Entdeckungsraten bei 99 beziehungsweise 94,6 Prozent. Inhalte zum Thema illegaler Waffenverkauf und Drogen wurden auf Facebook 6,7 Millionen Mal und auf Facebook 1,5 Millionen Mal gelöscht. Auf Facebook entdeckte das Unternehmen von sich aus 97,6 Prozent der rechtswidrigen Inhalte zu Drogen und 93,8 Prozent der Beiträge zu Waffen selbst, bei Instagram liegt die Quote bei 95,3 Prozent bei Drogen und 91,3 Prozent bei Waffen.

Dass die Mitglieder vor gefährlichen Inhalten weitgehend geschützt sind, will Facebook mit einer weiteren Zahl untermauern. Demnach betreffen die Inhaltsverstöße „nur“ vier von 10.000 Views auf Facebook und Instagram.

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