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Home » Working Mum: Der wunderschönste Wahnsinn, aber bitte mit Auszeiten
Familienzeit

Working Mum: Der wunderschönste Wahnsinn, aber bitte mit Auszeiten

Patricia AschwandenVon Patricia AschwandenNovember 23, 2021Aktualisiert:April 7, 20265 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Als Working Mom erlebt man viele Freuden, ist aber auch oft doppelt und dreifach gefordert – von den eigenen Kindern, dem Mann und in vielen Fällen auch noch vom Job. Da können kleine Auszeiten vom Mama-Sein Wunder bewirken und jede Mutter sollte diese gezielt in ihren Tagesablauf einbauen.

Die Persönlichkeits-Coachin und Mental-Trainerin Patricia Aschwanden weiss jedoch, dass kleine Auszeiten vom Mama-Sein Wunder bewirken können und jede Mutter sich diese gezielt in ihren Tagesablauf einbauen sollte. Ansonsten läuft man regelmäßig Gefahr, dass einem der Stress über den Kopf wächst und man nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Wäre es nicht schön, das Mamasein genießen zu können und trotzdem hin und wieder eine vollkommene Auszeit für sich zu haben?

Die erste Hürde besteht darin, sich Pausen vom Alltag zu gönnen, die auch wie echte Pausen gestaltet werden. In der Hektik des Alltags läuft man Gefahr, freie Zeiträume dafür zu nutzen, um liegengebliebene Dinge zu erledigen oder sich um Sachen zu kümmern, die sonst niemand erledigt. Ein Beispiel dafür wäre, dass die Kinder in der Schule sind und man eigentlich ein bisschen Zeit für sich hat, aber dann doch am Laptop sitzt und der Schwiegermutter telefonisch dabei hilft, einen geeigneten Pflegeplatz für ihren Vater zu bekommen. So klappt es natürlich nicht mit der Erholung! Eine Pause muss eine Pause sein, das heisst, sie darf nicht dafür eingesetzt werden, wieder irgendwelchen Verpflichtungen nachzugehen. Die Kunst ist es, sich mental freizumachen und tatsächlich abzukoppeln von allem anderen, was gerade im Leben los ist. Dann wird eine Auszeit zu einer echten Auszeit.

Auch sollte man nicht den Fehler machen, die freie Zeit mit zu viel körperlicher Anstrengung zu verbringen. Sport ist zwar gesund, kann aber in Kombination mit Dauerstress den Körper mehr ermüden als stärken. Deshalb ein brandheisser Tipp: Yoga, Meditation und Massagen führen echte Entspannung herbei und lassen sich vor allem auch alleine herrlich genießen. Um den Kopf wirklich lüften zu können, ist es übrigens am besten, man begibt sich für diese Auszeiten raus aus den eigenen vier Wänden, sodass man den Alltag wirklich und auch räumlich kurzzeitig hinter sich lassen kann. Wie wäre es mit Yoga oder einer Meditation im Park? Oder in einem Studio? Wenn man sich nur kurz auf die Couch legt und die Augen schließt, gewinnt man keinen echten Abstand und verliert sich vielleicht sogar in einem Gedanken-Karussell. Sowohl Kinder als auch Mann werden verstehen, das Mama ab und zu echte körperliche Entspannung braucht und dann auch nicht anwesend ist. Kommt sie freudestrahlend von ihrer Auszeit zurück, haben alle gewonnen.

Als Mama weiß man sich durchzusetzen und sollte diese Fähigkeit auch dann einsetzen, wenn es um die eigene Freizeit geht. Ein Familienalltag ist oft von morgens bis abends an mindestens fünf Tagen die Woche durchgeplant, sodass freie Zeit für die Eltern nur sporadisch oder unregelmäßig entsteht. Warum also nicht einen Termin in den Kalender eintragen? Die beste Auszeit ist die, die man sich terminiert, denn dann kann sie einem niemand mehr nehmen und sie kann in Ruhe geplant werden. Je nach Hobby oder Zeitvertreib müssen Tickets oder Eintrittskarten gebucht werden, wodurch man ohnehin an einen fixen Zeitraum gebunden ist, den alle Familienmitglieder der Mama hoffentlich gerne gewähren. Die Organisation wird jedenfalls wesentlich einfacher, wenn man auf seine Auszeiten als regelmässigen Anker im Terminkalender besteht.

Es ist okay, wenn man sich als Mama manchmal ausgelaugt und erschöpft fühlt. Niemals sollte man jedoch vergessen, dass in uns eine unerschöpfliche Energiequelle existiert, die man im Bedarfsfall anzapfen kann. Müdigkeit ist nicht unser Grundzustand und oft der Tatsache geschuldet, das es zu wenig Ruhe für die Seele gibt. Letztere schreit jedoch danach, verwöhnt zu werden und baumeln zu dürfen. Schenkt man ihr Aufmerksamkeit und Stille, verwandelt sie sich in eine wahre Kraftquelle und liefert neue Motivation, Begeisterung und Weiblichkeit. Kleine Auszeiten wirken vor diesem Hintergrund Wunder – durch Meditation, den Rückzug in die Natur oder ein warmes Bad bei Kerzenlicht können besonders Frauen sehr gut zu ihrer ureigenen Energie zurückkehren. Kreative, entspannende Hobbys wie z. B. Malen, Lesen oder Dichten haben übrigens den gleichen Effekt.

Working Moms erleben wie Patricia Aschwanden mit ihren Kindern und in der Familie den wunderschönsten Wahnsinn, brauchen aber hin und wieder feste Auszeiten, um ihrer Rolle gerecht werden zu können. Diese sollten mit System und echten Terminen im Familienalltag verankert werden und nicht dazu dienen, sich mit liegengebliebenen Aufgaben zu beschäftigen. Mütter dürfen echte Auszeiten mit wohltuender „Me- time“ erleben. Körperliche Erholung und Wohltaten für die Seele sollten dabei nicht zu kurz kommen. So können Körper und Geist auftanken und neue Kraft schöpfen. Mama-Auszeiten bewirken wahre Wunder und wirken sich auch auf die Zeit mit dem Partner und die Kinder positiv aus.

Patricia Aschwanden
© privat – Patricia Aschwanden: „Mütter dürfen echte Auszeiten mit wohltuender „Me- time“ erleben. Körperliche Erholung und Wohltaten für die Seele sollten dabei nicht zu kurz kommen. So können Körper und Geist auftanken und neue Kraft schöpfen. Mama-Auszeiten bewirken wahre Wunder und wirken sich auch auf die Zeit mit dem Partner und die Kinder positiv aus.“

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