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Home » Alle gegen einen
Erwachsen werden

Alle gegen einen

Marlene MayerVon Marlene MayerAugust 19, 2019Aktualisiert:Feber 26, 20265 Minuten Lesezeit
© Coppenrath Verlag / Illustration: Marion Goedelt
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Mobbing ist mehr als Hänseln und Hauen, nicht nur ein Streit zwischen Kindern. Bereits im Kindergarten kommt es häufig zu systematischer Ausgrenzung – und darunter leidet die ganze Gruppe.

Tommi wirkt abgeschlagen. Besonders morgens ist er in letzter Zeit in sich gekehrt, quält sich direkt aus dem Bett und kommt nur langsam in Gang. Obwohl ihm körperlich nichts fehlt, fühlt er sich schlapp und energielos. „Ich will nicht in den Kindergarten“, sagt er leise. Seine Mutter weiß nicht so recht, was sie davonhalten soll. Denn was ihn wirklich belastet, das erzählt Tommi nicht: Im Kindergarten wird er neuerdings gehänselt, ausgegrenzt, manchmal sogar geschubst.

War es zunächst nur ein Junge, der es auf ihn abgesehen hatte, ist mittlerweile die ganze Gruppe beteiligt. Tommi wird gemobbt. Der kleine Junge aus dieser Geschichte ist Protagonist des Bilderbuchs „Du gehörst (nicht) dazu“. Darin zeichnet Autorin Antje Szillat Verlauf und Dynamik von Mobbing nach, findet dafür eine kindertaugliche Sprache und hilft, das Phänomen, das für Erwachsene schon schwer zu verstehen ist, für kleinere Kinder besser greifbar zu machen. Dass Szillat gerade ein Bilderbuch zum Thema Mobbing geschrieben hat, ist kein Zufall. Schließlich sind – in verschiedenen Rollen – ungefähr 25 Prozent aller Kinder im Kindergartenalter von diesem Gruppenphänomen betroffen, weiß etwa die Kinderschutzorganisation „Die Möwe“.

Mehr als nur ein Streit

Dabei ist Mobbing von außen gar nicht so leicht zu erkennen – auch deswegen wird es von Eltern und Pädagogen oft erst spät bemerkt. „Auseinandersetzungen und ein gewisses Maß an Aggression gehören zum frühkindlichen Entwicklungsprozess, genauso wie die Bewältigung von Konflikten“, erklärt auch Psychotherapeutin und Familiencoach Ute Riermeier. Streit im Kindergarten ist also nicht unbedingt ein Grund zur Beunruhigung. „Dominanz und Aggression sind bis zu einem gewissen Grad normal“, so Riermeier. „In der Auseinandersetzung lernen Kinder auch, sich abzugrenzen, Stopp zu sagen, genauso wie sich zu versöhnen und zusammenzuraufen.“ Aber wann geht der Streit zu weit, wann wird aus harmlosem Geplänkel ein echtes Problem? Mobbing, so viel steht fest, ist mehr als die bloße Auseinandersetzung auf Augenhöhe zwischen zwei Gleichaltrigen. Es setzt eine bestimmte Dynamik voraus, ein „gewisses inneres Gefüge“, wie Riermeier sagt, das immer mehr als zwei Kinder betrifft und über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. „Mobbing betrifft immer eine ganze Gruppe, es gibt einen Aggressor, verschiedene Mitläufer und ein Opfer, das sich nur schwer wehren kann.“

Unterschieden werden darüber hinaus indirekte und direkte Formen von Gewalt – etwa Ausgrenzung und Hänseleien im Gegensatz zu körperlichen Übergriffen. Erste zusammenhängende Einblickezum Mobbingverhalten im Kindergarten gab Anfang der Nullerjahre eine Studie aus dem amerikanischen Wichita – 266 Kinder wurden dabei von Eingewöhnung bis Einschulung begleitet. Zwischen den Kleinen herrschte ein rauer Wind, Pöbeleien und Anfeindungen standen auf der Tagesordnung, so das Forscherteam. Und: Wer sich zurückzog, konnte sich nur kurzfristig aus dem Radar retten. Je weniger sich die Kinder am Gruppengeschehen beteiligten, desto eher wurden sie langfristig zum Opfer der Auseinandersetzungen.

Warnzeichen richtig deuten

Abzuschätzen, wann aus normalem Verhalten Mobbing wird, ist also eine Herausforderung. Auch, weil die betroffenen Kinder in der Regel schweigen. Das hat mit Scham zu tun, aber auch damit, nicht die richtigen Worte zu finden. „Man muss wirklich genau zu hören und ernst nehmen, was ein Kind sagt“, so Riermeier. Fühlt sich ein Kind beim Gedanken an den Kindergarten über einen längeren Zeitraum unwohl, wirkt es eingeschüchtert und zurückgezogen, sollten Eltern das nicht übergehen und zunächst einmal das Gespräch mit den Pädagogen suchen. Auch wenn gewisse Faktoren Mobbing begünstigen, lassen sich keine eindeutigen Ursachen festmachen. Generell lässt sich beobachten, dass Kinder, die in der Gruppe zum Mobber werden, in der Regel sozial durchaus kompetent sind, sie werden bewundert, häufig eben auch ein Stück weit gefürchtet und stärken ihre Position gerade durch das mobbende Verhalten. Dabei ist ihnen in den meisten Fällen gar nicht bewusst, welche Wirkung sie auf die anderen Kinder haben. Denn gerade im Kindergartenalter sind aggressive Verhaltensweisen nicht sehr durchdacht, die Kinder handeln impulsiv, lange bevor sie überlegt haben. Und trotzdem bilden sich ab dem Vorschulalter die Grundformen von Mobbing aus, auch weil „der Kindergarten ein wichtiger Lernort für soziale Interaktion ist“, so Riermeier. Gezielte körperliche Gewalt stellt dabei eher eine Seltenheit dar, typischer ist hingegen soziale Erpressung, etwa durch das klassische „Wenn du das nicht machst, bin ich nicht mehr dein Freund.“

Selbstvertrauen stärken

Stellen Eltern und Pädagogen nun konkrete Mobbingfälle fest, muss sensibel vorgegangen werden. Nicht selten bringt das bloße Anprangern der Situation, das ausgegrenzte Kind noch mehr in die Bredouille. Vor allem für Eltern von Betroffenen kann es schwierig sein, Ruhe zu bewahren. „Das ist eine sehr emotionale Situation. Schuldzuweisungen führen aber schnell zu Stigmatisierung und sind eher kontraproduktiv“, so Riermeier. Im Vordergrund steht nun, das Selbstbewusstsein des ausgegrenzten Kindes zu stärken und es behutsam aus der Situation herauszubegleiten. Starke soziale Kontakte außerhalb des Kindergartens können hier etwa positiv wirken und sollten gefördert werden. Der Austausch mit den Kindern über Gefühle steht außerdem im Zentrum der pädagogischen Arbeit. Woher kommen Wut, Angst, Scham? Kann ich mich in andere hineinversetzen? Wie kann ich mit unangenehmen Gefühlen umgehen? Und: „Dem Kind muss klar sein, dass es sich erwachsene Hilfe holen darf und
dass das kein Petzen ist“, betont Riermeier.

Das merkt auch der kleine Tommi aus unserer Geschichte. Denn offene Gespräche, Rollenspiele und vor allem ein Lächeln zum richtigen Zeitpunkt lassen ihn wieder in der Gruppe ankommen. Und schon bald kann er sich morgens sogar wieder ein bisschen auf den Kindergarten freuen.

Buchtipp

© Coppenrath Verlag / Goedelt

„Du gehörst (nicht) dazu!“ von Antje Szillat, Marion Goedelt
Coppenrath Verlag
Preis: 15,50 Euro

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Marlene Mayer

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