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Home » Bussis zwicken & Leiberl zwacken
Erwachsen werden

Bussis zwicken & Leiberl zwacken

Helene TumaVon Helene TumaAugust 2, 2020Aktualisiert:März 5, 20265 Minuten Lesezeit
© Daniel Spreitzer/Verlag Bibliothek der Provinz
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Für Kinder mit taktiler Überempfindlichkeit kann der Alltag zur Qual werden. Ergotherapeutin Isolde Fehringer beschreibt in Ihrem Buch, wie man kleinen „Mimosen“ helfen kann, besser mit störenden Reizen umzugehen.

Mimi ist eine kleine Wildgans, aber sie ist ganz und gar nicht wild. Geht sie mit ihren Eltern an den Strand, bleibt sie lieber auf der Decke sitzen, denn der Sand kratzt und ist heiß. Zu Hause mag Mimi das Haarewaschen und Duschen nicht, ihre Kleidung kratzt, ihr Essen mag sie lieber getrennt auf separaten Tellern und Bussis sind ihr ein Graus. Mimi reagiert aufgrund einer andersartigen Reizverarbeitung im Gehirn auf Berührung, Druck, Temperatur oder Schmerz überempfindlich.

In ihrem zweiten Buch „Die kleine Mimose Mimi“ hat Ergotherapeutin Isolde Fehringer die kleine Wildgans zu ihrer Titelheldin gemacht. In ihr sollen sich taktil überempfindliche Kinder wiederfinden und auch Eltern und Pädagogen können durch Mimis Geschichte verstehen lernen, wie sie mit kleinen „Mimosen“ umgehen sollen.

Unterschiedliche Ausprägungen

„Taktile Überempfindlichkeit zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen, aber auch in unterschiedlichen Facetten. Beim Buch über Mimi haben wir versucht, die Klischees über taktile Überempfindlichkeit zusammenzutragen“, erklärt Buchautorin Isolde Fehringer. Eine taktile Überempfindlichkeit wirkt sich in verschiedenen Bereichen aus, wie Temperatur unterscheiden, Schmerz wahrnehmen oder Oberflächen spüren. „Ich hatte zum Beispiel einen Buben bei mir in der Praxis, mit dem ich eine Testung gemacht habe. Die Testung war laminiert und er wollte nicht mal diese glatte Oberfläche angreifen“ so Fehringer. Die Temperatur kann darauf bezogen sein, wie warm der Tee oder das Essen sein müssen oder die Temperatur des Dusch- und Badewassers.

Manche taktil überempfindlichen Kinder nehmen auch Schmerz besonders wahr und sind dadurch extrem wehleidig. Auch die Kleiderwahl kann zum Drama werden: Etiketten stören, Nähte sind unangenehm, rutschende Socken werden immer wieder hochgezogen. „Manche Kleidungsstücke gehen aufgrund der Haptik nicht, auch der Hosenbund muss immer an einer bestimmten Stelle sein. Wenn er runterrutscht, wird er sofort wieder hochgezogen. Das Kind tut den ganzen Tag nichts anderes, als die Kleidung wieder in die Position zu geben, die es braucht“, so Fehringer.

© Daniel Spreitzer/Verlag Bibliothek der Provinz

Bussis sind unangenehm

Die Überempfindlichkeit ist jedoch nicht immer gleich stark. „Es kann Tage geben, an denen das Kind die Reize besser verarbeitet und Tage, an denen es nicht so gut geht. Es kann auch von der Tageszeit abhängen. Manche Kinder sind in der Früh extrem empfindlich und kriegen deswegen kein Frühstück runter, beim Abendessen hauen sie dann rein“, erklärt Isolde Fehringer. Denn bis zum Abend haben sie schon einiges erlebt, das Gehirn ist nicht mehr so sensibel. Es kann auch sein, dass manche Körperstellen empfindlicher sind als andere. „Ich habe immer wieder in der Therapie Zehenspitzengänger, die einfach die Fußsohle nicht auf den Boden bringen möchten, weil die Berührung, der Kontakt mit dem Boden, unanagenehm für sie ist“, so
Fehringer. Auch Kopf und Gesicht können sehr empfindlich sein, was das Haarewaschen und Zähneputzen zur Qual macht und auch Bussis fühlen sich unangenehm an.

© Daniel Spreitzer/Verlag Bibliothek der Provinz

Schulische Leistungen beeinträchtigt

Auch die schulischen Leistungen können durch die taktile Überempfindlichkeit beeinträchtigt werden. Denn ein Kind, das mit Mißempfindungen in der Klasse sitzt, kann sich im Unterricht nur schwer konzentrieren. Es kann auch sein, dass sich das Kind beim Erlernen eines Buchstaben schwertut, weil sich das Artikulieren im Mund für das Kind komisch oder unangenehm anfühlt.

Es geht darum, dass sich Kinder immer wieder diesen Reizen aussetzen, damit das Gehirn lernt, damit umzugehen.

Isolde Fehringer, Ergotherapeutin & Buchautorin

Reize kennenlernen

In der Ergotherapie geht es darum, zu entlasten und dem Kind Möglichkeiten anzubieten, verschiedenen Reize kennenzulernen. „Wenn ich in der Therapie mit dem Kind Fingerfarbenmalen mache, dann werde ich vorher so etwas wie Schubkarrenfahren machen oder die Hände fest massieren oder das Kind irgendwo hinaufklettern lassen, Übungen bei denen es viel propriozeptiven Reiz auf das Körperteil hat und erst dann kommen die Fingerfarben. Es geht darum, dass sich Kinder immer wieder diesen Reizen aussetzen, damit das Gehirn damit umgehen lernt. Denn sie würden von sich aus diesen Dingen aus dem Weg gehen“ erzählt Fehringer.

© Daniel Spreitzer/Verlag Bibliothek der Provinz

Vielfalt anbieten

Für zu Hause empfiehlt die Ergotherapeutin, dem Kind Vielfalt bei den Übungen anzubieten. Denken sich Eltern eine Geschichte dazu aus, oder machen ein Spiel daraus, erhöht das die Motivation des Kindes. Zum Beispiel kann man mit einer Malerrolle mit etwas festerem Druck über den Körper des Kindes rollen. Auch eine Pizzamassage ist möglich: zuerst mit großem flächigem Druck, so als würde man Schinken auf die Pizza legen und dann zum Schluss den Mais, also das Punktuelle. Oder Gewichtsmanschetten auf die Beine geben und sagen, Du bist ein Astronaut, Du darfst jetzt durchs Weltall marschieren. Das sind die vorbereitenden propriozeptiven Reize und darauf könnten taktile Reize, wie Teig kneten, Pappmache, mit Ton formen, gatschen oder in der Sandkiste spielen, folgen. Beim Haare waschen zuerst flächiger Druck mit den Händen am Kopf und dann erst das waschen und „rubbeln“ der Haare und Kopfhaut.

© Verlag Bibliothek der Provinz

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Helene Tuma

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