Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
März 25, 2026

Magische Rezepte für kleine Küchenchefs

März 25, 2026

Kinder- und Jugendanwält:innen warnen vor pauschalem Social-Media-Verbot

März 25, 2026

Kinder brauchen Freunde

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Magische Rezepte für kleine Küchenchefs
  • Kinder- und Jugendanwält:innen warnen vor pauschalem Social-Media-Verbot
  • Kinder brauchen Freunde
  • Kultur4kids – Der Kulturfrühling in Niederösterreich lockt
  • Entspannte Osterferien im 4-Sterne-Superior Thermenresort Laa
  • Die CARD verbindet Generationen – freier Eintritt zu rund 365 Ausflugszielen
  • Domestina.at: Warum immer mehr österreichische Familien auf professionelle Reinigung setzen
  • Tic, lass nach!
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » Experten-Interview: „Trösten bedeutet Geborgenheit geben“
Erwachsen werden

Experten-Interview: „Trösten bedeutet Geborgenheit geben“

Sabine StandenatVon Sabine StandenatFeber 27, 2019Aktualisiert:März 6, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Im Interview zum Thema Trösten: Mag. Vivien Kain, Psychotherapeutin für Säuglinge, Kinder und Jugendliche in Wien.

Warum ist Trost für Kinder und Jugendliche so wichtig?
Beim Trösten geht es darum, das Kind in seinem Schmerz wahrzunehmen. Wenn Eltern sagen: „Ich spüre, dass du dich ärgerst, dich etwas kränkt, dass du Angst hast“, werden die Emotionen benannt, und es wird geholfen, Worte für Gefühle zu finden. Dieses Phänomen der Spiegelung ist essenziell für seelische Gesundheit und Entwicklung einer sicheren Bindung. Es ist wichtig, dass das Kind sich körperlich und emotional gehalten fühlt. Geschieht das nicht, ist es für die weitere Entwicklung sehr schädlich.

Wann trösten? Immer, wenn es nötig ist!

Vivien Kain

Warum fällt es vielen Eltern schwer, zu trösten?
Viele Mütter und Väter haben selber keinen Trost erfahren. Sie mussten erleben, dass ihre Gefühle nicht ernst genommen wurden. Früher wurde auch unter der sogenannten „schwarzen Pädagogik“ gelehrt, Kindern kein Mitgefühl zu zeigen, weil sie das nur verzärteln würde. Und das geben Eltern dann weiter. Es kann auch sein, dass sie mit Beruf und Familie überlastet sind. Oder die Gefühle des Kindes sind so groß und intensiv, dass sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, da sie auch selber keinen konstruktiven Umgang mit negativen Gefühlen vermittelt bekommen haben.

Wann benötigen Kinder Trost?
Immer, wenn es nötig ist. Also wenn Kinder emotional von Eindrücken wie Angst, Traurigkeit, Frustration oder auch Ärger überfordert sind und sich alleine die notwendige Sicherheit nicht geben können. Dabei ist es wichtig, dass die Eltern authentisch sind und nichts vortäuschen. Wenn es gerade wirklich nicht möglich ist, das Kind zu trösten, müssen sie es zumindest ansprechen. Das könnte so lauten: „Ich spüre, dass es dir im Moment gar nicht gut geht, und das tut mir sehr leid. Gerade jetzt ist es schwierig, darauf einzugehen, aber am Abend bin ich in Ruhe für dich da.“ Natürlich müssen Eltern das dann auch verlässlich einhalten.

In welchem Alter ist welche Trostform angemessen?
Es geht beim Trösten weniger um das Alter als um die Persönlichkeit des Kindes. Manche schaffen es leichter, mit emotionaler Aufregung umzugehen, als andere. Bei Kleinkindern und Kindern mittleren Alters sollten die Eltern Körperkontakt herstellen und mit beruhigender Stimme sprechen oder singen. In der Pubertät ist es wichtig, Verständnis und Interesse zu zeigen, aber nicht sofort eine Lösung anzubieten, damit Kinder eigene Strategien und Selbstverantwortung entwickeln können. Der beste Trost für Kinder jeden Alters ist, wenn Eltern sich Zeit nehmen und zuhören.

Welche negativen Folgen können auftreten, wenn Kinder keinen Trost erhalten?
Wenn Kinder kein Einfühlungsvermögen erfahren, werden sie in der Folge auch ihre eigenen Gefühle nicht spüren, sondern sie verdrängen. Das erzeugt großen Stress und eine sogenannte „unsicher gebundene Bindung“ zu den Eltern. Solche Kinder kommen mit Belastungen gar nicht zurecht. Sie haben für den Umgang damit keine Strategie und werden sich im späteren Leben überfordern. Auch im Erwachsenenalter können sie dann unter diversen körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, Herzbeschwerden oder jeder anderen Befindlichkeitsstörung leiden.

Was sollen Eltern also beherzigen?
Geben Sie Ihrem Kind Geborgenheit und Zuwendung. Vermitteln Sie ihm, dass es in Ordnung ist, so zu fühlen, wie es fühlt. Aber helfen Sie ihm, damit umzugehen. Vermeiden Sie Worte oder Floskeln wie „Du Heulsuse“, „Weichei“, „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, „Ein Junge weint nicht“. Es bagatellisiert oder führt zu Negativbesetzungen seiner Gefühle.

Hier geht’s zu dem Artikel „Wie kann ich mein Kind richtig trösten?“:

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Sabine Standenat

Ähnliche Beiträge

Kinder brauchen Freunde

März 25, 2026 Erwachsen werden

FREUNDSCHAFTSBUCH ODER DATENSCHUTZFALLE? Was Eltern wissen sollten, wenn Kinder ihre Daten teilen

Jänner 13, 2026 Erwachsen werden

Wir brauchen besser Vorbilder

Jänner 9, 2026 Erwachsen werden

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Magische Rezepte für kleine Küchenchefs

Kinder- und Jugendanwält:innen warnen vor pauschalem Social-Media-Verbot

Kinder brauchen Freunde

Kultur4kids – Der Kulturfrühling in Niederösterreich lockt

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Gesund bleiben

Magische Rezepte für kleine Küchenchefs

Christian NeuholdMärz 25, 20266 Minuten Lesezeit

Mit dem kleinen Drachen Gustavio und seinem magischen Kochbuch macht Kindern das Kochen gleich noch…

März 25, 2026

Kinder- und Jugendanwält:innen warnen vor pauschalem Social-Media-Verbot

März 25, 2026

Kinder brauchen Freunde

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGBs
  • Mediadaten

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.