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Lust auf Sport? Ab in den Wald!

Waldaufenthalte können die Gesundheit auf physischer, psychischer und sozialer Ebene fördern. Der Wald ist daher ein idealer Platz für das Workout.

Gerade jetzt in den heißen Tagen im Sommer stellt sich für viele die Frage: Wie am besten der Hitze entfliehen? Für alle, die bei Schönwetter nicht in ein klimatisiertes Fitnessstudio möchten und denen in den Freibädern zu viel los ist, gibt es eine genial einfache Alternative: einfach einmal hinaus in den Wald! Denn der Wald bietet neben meist angenehmen Temperaturen mitten im Sommer noch eine ganze Reihe von anderen faszinierenden Vorteilen, die einen Spaziergang oder auch ein echtes Training besonders wertvoll machen und von denen jeder profitieren kann.

Der Wald als natürlicher Booster für unser Immunsystem

Der Wald als funktionierendes Ökosystem
hat einen messbaren Einfluss auf unser Herz-Kreislauf-System: Blutdruck, Herzfrequenz und Adrenalinspiegel werden gesenkt, die Aktivität des Parasympathikus (unseres „Entspannungsnervs“) verdoppelt sich, dafür sinkt der Cortisolspiegel um gut ein Viertel. Diese positiven Auswirkungen können bereits nach einer Viertelstunde Aufenthalt im Wald nachgewiesen werden.

Verantwortlich dafür sind neben dem hohen Sauerstoffgehalt unter Bäumen vor allem Terpene, also die sekundären Pflanzenstoffe und ätherischen Öle, die in fast allen Pflanzen vorkommen und für deren charakteristische Düfte sorgen. Aber damit noch nicht genug: Studien haben ergeben, dass diese Terpene (und hier besonders die von Nadelbäumen wie Tannen, Fichten oder Kiefern) aktiv unser Immunsystem stärken, indem sie die Bildung der körpereigenen Killerzellen, die Krankheitserreger und Tumorzellen bekämpfen, anregen. Mit anderen Worten: Aufenthalte im Wald können uns vermutlich sogar vor schweren Erkrankungen schützen. Die positiven Effekte auf unsere Psyche und unsere Stimmungslage sind mittlerweile ebenfalls Gegenstand von Forschungen. Interessanterweise beeinflusst die stressreduzierende Wirkung Frauen dabei eher als Männer.

Auch Kinder profitieren von Aufenthalten in der Natur

Ähnliches gilt auch bereits für Kinder: Eine Studie der dänischen Universität Aarhus hat herausgefunden, dass Kinder, die in einer grünen Umgebung aufwachsen ein um bis zu 55% geringeres Risiko haben, später eine psychische Erkrankung zu entwickeln. Auch die Auswirkungen auf das kindliche Immunsystem sind bereits wissenschaftlich belegt: In einer schwedischen Studie waren im direkten Vergleich Kinder, die einen Waldkindergarten besuchten, deutlich weniger krank als Kinder in normalen Kindergärten (2,8% Krankheitstage statt dem Normalwert von 8%).

Alles in allem ist es also kein Zufall, dass wir uns nach Aufenthalten im Wald erholter fühlen und deutlich weniger Stress verspü- ren. Daher: Ob Training oder einfach nur eine kurze Runde drehen – der Wald ist der optimale Platz dafür.

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