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Home » Weg mit der Wut
Erwachsen werden

Weg mit der Wut

Daniela JaschVon Daniela JaschJänner 29, 2019Aktualisiert:Feber 26, 20264 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Das Kind macht, was es will. Endlose Diskussionen. Am Ende nur noch Brüllen. Warum wir unsere Wut so wenig im Griff haben. Und was uns durch auffälliges Verhalten unser Kinder an uns selbst auffallen sollte.

Mit ernster Heldenmiene fordert der Mittlere den Größeren zum morgendlichen Gummistiefel-Duell. Der stimmgewaltige Auftakt zum brüderlichen Turnier kommt von der wild um sich tobenden kleinen Schwester. Ihre Finger passen heute einfach nicht in die kuscheligen Separées der Vlieshandschuhe. Ganz zu schweigen von den Armen, die den Weg Richtung Jackenärmeltunnel vehement verweigern. Spätestens als die selbst ernannten Ritter im Eifer des Gefechts ihr ganzes Gewand durch die Luft schleudern, wird nicht nur die kindliche Kampfeslust geschürt. Denn die Zeit drängt. Und die Einzige, die nicht trödelt, ist die längst mit Schal und Mantel bewaffnete Mama. Fertig für den Tag. Fix und fertig mit den Nerven. Bereit für die erste Schreiattacke. Donnerndes Gebrüll. Gemeingefährliche Drohungen.

Wer kennt das nicht? In überfordernden Situationen mit Kindern reagiert niemand mehr so, wie man es gerne möchte. Keine Frage, wer Kinder groß zieht, stößt an die Grenzen seiner Energiereserven. Doch woran liegt es, dass gerade wir Großen nicht vernünftig reagieren, sondern einen Kreischkampf nach dem anderen liefern?

Unbewusste Reaktionen bewusst steuern

„Wir haben unsere Wut generell sehr wenig im Griff“, sagt Familienberaterin Margit Dechel. Und zwar biologisch bedingt: Wut ist eine der schnellsten Emotionen, die in unserem Gehirn entstehen. In brenzligen Situationen reagiert der älteste Bereich unseres Hirns: Amygdala, einer kleiner Teil des limbischen Systems. Sind die entsprechenden Reize da, schaltet der Körper auf Alarmstufe rot und lässt uns binnen nur 0,3 Sekunden vor Wut explodieren. Eine Art Kampfhaltung also, die uns in Notsituationen schützen soll.

Sind wir unserer Wut damit wehrlos ausgeliefert? Nicht ganz. Wir können das Ruder in die Hand nehmen, indem wir bewusst wahrnehmen, was in Wut-Situationen in uns abläuft. „Wir können zwischen der Entscheidung, die unser Hirn trifft, nämlich unser Kind zu attackieren, bis zum tatsächlichen Ausführen der Handlung eingreifen und unbewusste Reaktionen steuern“, versichert Margit Dechel. Soll heißen: im letzten Moment doch nicht losschreien.

Wie das geht? Zum Beispiel indem wir einen so genannten „Beobachter“ installieren, der uns in dem Moment, wo die Wut hochkommt, hinterfragen lässt: Was will ich da überhaupt tun? Der Beobachter kann uns helfen, uns anders zu entscheiden. Weil Erwachsene in Grenzsituationen aus dem Unbewussten heraus reagieren, gleicht unsere Ausdrucksweise derjenigen unserer Kinder. Dabei sollten wir es besser wissen. Erwachsen sein heißt nämlich auch, die Verantwortung für die Gesamtsituation zu übernehmen. Also auch im ärgsten Chaos möglichst ruhig und gelassen eine kreative Lösung zu finden. Und das Tolle daran sei laut Margit Dechel, dass Mütter oder Väter instinktiv genau wissen, was zu tun ist. Dazu müssen wir uns selber aber erst einmal richtig spüren.

Die Spiegelfunktion unserer Kinder

„Kinder sind die besten Lehrmeister, wenn es darum geht, sich seiner selbst bewusst zu werden. Viele Eltern-Kind-Konflikte lassen sich bereits dadurch lösen, dass Eltern erkennen, welches Verhalten ihre Kinder nachahmen“, weiß die Expertin für familiäre Lösungen. Gemeint ist: Kinder zeigen mit ihrem Verhalten auf, was sie bei uns gesehen haben. Nämlich wie wir selbst mit Frust, Angst oder Scham umgehen und welche negativen Emotionen oder Erziehungsmuster wir aus der eigenen Kindheit unbewusst mittransportieren und womöglich nicht verarbeitet haben. Ändern Eltern erst ihr Verhalten, ändert sich das Verhalten der Kinder oft im gleichen Ausmaß. Sogar automatisch und ohne große Worte.

Kinder haben eine unglaubliche Sensorik für echte Gefühle. Sie merken als Erste, wenn die Atmosphäre angespannt ist. Oder unsere Worte und Handlungen nicht mit unserer Gefühlswelt übereinstimmen. Oder sie nicht wahrgenommen werden, wie sie sind. Je nach Veranlagung reagieren Kinder dann entsprechend unsicher, widerspenstig, aggressiv. Auffällig eben. Dabei ist ein Kind laut Margit Dechel nur auffällig, damit uns etwas an uns selbst auffällt. Je mehr wir uns also selbst mit all unseren teils negativen Gefühlen wahrnehmen und annehmen, desto besser ist die Beziehung zu unseren Kindern. Erst dann nehmen wir die Kids auch in ihrer Gefühlswelt wahr, können sie so sein lassen und wahrhaftig lieben.

Wut und Ärger in Ruhe verwandeln

Margit Dechel
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Daniela Jasch

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