Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
Juni 23, 2026

Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder

Juni 23, 2026

Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen

Juni 23, 2026

SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder
  • Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen
  • SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern
  • Meer ohne Massen
  • Sommermode für die ganze Familie – jetzt bei Astro entdecken
  • Dinos, Kängurus, Flipper & Co
  • Gewinnt einen von drei NEW YORK Kinderkoffer im Tier-Design von SPAR
  • Haslinger Hof – Erlebnisareal und 4-Sterne-Hotel
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » Wie kann ich mein Kind richtig trösten?
Erwachsen werden

Wie kann ich mein Kind richtig trösten?

Sabine StandenatVon Sabine StandenatFeber 25, 2019Aktualisiert:März 6, 20264 Minuten Lesezeit
© iStock Images
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Viele Eltern lassen Ihr Kind in seinem Schmerz allein, weil sie nicht wissen, wie Trösten „geht“.

Melli, 8, ist sehr traurig. Ihre beste Freundin Kathrin beachtet sie nicht mehr, seit Barbara neu in der Klasse ist. Früher haben sie in der Pause zusammen gelacht, jetzt ist Melli plötzlich uninteressant. Das tut sehr weh. Sie würde so gerne ihrer Mutter mehr davon erzählen, aber die meinte nur: „Es gibt noch viele Mädchen in deiner Klasse. Du wirst schon eine andere Freundin finden.“ Melli fühlt sich unverstanden und daher sehr einsam. Sie zieht sich immer mehr zurück, aber niemand in der Familie kümmert sich darum.

Ein Kind in seinem seelischen oder körperlichen Schmerz allein zu lassen, ist nicht nur lieblos, sondern hat auch negative Auswirkungen auf das spätere Leben. Melli „lernt“, dass ihre Gefühle offenbar nicht wichtig sind, weil die Bezugspersonen ihr Leid mit nichtssagenden Worten abtun. Um nicht weiter enttäuscht zu werden, verstummt sie. In der Folge hat sie oft Bauchschmerzen, die keine organische Ursache haben. Diese Reaktion auf Schmerz, den sie nicht teilen kann, wird sie möglicherweise bis ins Erwachsenenleben begleiten.

Gehören Sie zu den Eltern, die nicht in der Lage sind, ihr Kind einfühlsam zu trösten?

Sehr wahrscheinlich können Sie dann auch in der Partnerschaft oder im Freundeskreis dem anderen keinen Trost spenden. Dabei wäre es eigentlich so einfach. Fragen Sie sich: „Was wünsche ich mir von meinem Umfeld, wenn es mir schlecht geht?“ Die Antwort würde sicher so oder ähnlich aussehen: „Ich möchte, dass mir jemand aufmerksam zuhört, mich in den Arm nimmt, weinen lässt, auch meinen Zorn aushält, fragt, wie er mir helfen kann, wartet, bis ich um Rat frage und ihn mir nicht aufdrängt, nicht alles besser weiß, niemals sagt „ Das habe ich dir doch gleich gesagt“, akzeptiert, dass ich vielleicht nicht sofort darüber sprechen kann, wenn nötig ganz praktische Hilfe anbietet (Tee, etwas zu essen, einen Weg erledigen …) und auch an meiner Seite bleibt, wenn der Schmerz nicht sofort erledigt ist, sondern länger dauert.“

Genauso wünscht sich Ihr Kind Aufmerksamkeit, Liebe, Zuwendung, Verständnis und wenn nötig Hilfe. Mit dem Unterschied, dass Sie sich Menschen aussuchen können, die sich im Ernstfall so verhalten, ein Kind aber nicht. Es ist auf Ihr Einfühlungsvermögen angewiesen, also enttäuschen Sie es bitte nicht.

Kinder brauchen Trost in vielen Situationen

Das beginnt bei Babys, die schreien, weil sie ihr Unbehagen anders noch nicht artikulieren können. Dieses Unwohlsein kann sich darauf beziehen, dass sie Schmerzen haben, frieren, unter Hitze leiden, hungrig oder schläfrig sind. Aber es kann auch bedeuten, dass sie Nähe, Körperkontakt oder Beruhigung brauchen. Immer ist ihr Weinen jedoch ein Hilferuf. Größere Kinder leiden unter Zurückweisung oder gar Mobbing, mangelndem Selbstwertgefühl, Einsamkeit, Schwierigkeiten mit Lehrern oder anderen Erwachsenen, Liebeskummer, Geheimnissen, die sie belasten, Problemen mit ihrem Aussehen, weil sie Außenseiter sind oder ein wichtiger Mensch gestorben ist. Natürlich können auch Schwierigkeiten innerhalb der Familie der Grund dafür sein. So fühlen Kinder und Jugendliche sich vielleicht benachteiligt, unverstanden, ignoriert oder vernachlässigt. Möglicherweise brauchen sie Trost, weil die Eltern streiten oder sich trennen, sie neidisch auf Bruder oder Schwester sind, mit einer Patchwork-Situation nicht zurechtkommen oder sich aus vielen Gründen ungeliebt fühlen. Und wegen tausend anderer Ursachen mehr.

Das Wichtigste ist, dass Ihnen auffällt, wenn es Ihrem Kind schlecht geht. Das muss sich nicht immer mit Traurigkeit oder Rückzug zeigen. Manche werden „frech“ oder zeigen aggressives Verhalten, andere klagen über diverse Befindlichkeitsstörungen. Schieben Sie eine Verhaltensänderung Ihres Kindes also nicht nur „auf die Pubertät“ oder dass „er/sie ja nur Aufmerksamkeit will.“ Das kann durchaus sein, aber auch das hat dann einen Grund. Und Babys schreien nicht „nur so“.

Kaum etwas schafft solch eine tragfähige Bindung zwischen Menschen wie tiefes Verständnis, liebevolles Auf-den-anderen-Eingehen, sanfter Körperkontakt und die rechten Worte zur richtigen Zeit. Schenken Sie all das Ihrem Kind und freuen Sie sich dann über sein Vertrauen.

Was sollen deine Eltern tun, wenn es dir schlecht geht?

© privat – Rosemarie Nagl, 5

Kuscheln!

Rosemarie Nagl, 5
© privat – Niklas Maier, 13

Wenn es mir schlecht geht, will ich, dass meine Mutter mich auf den Schoß nimmt, mir ein Bussi gibt, fragt, was los ist, und sich um mich kümmert.

Niklas Maier, 13
© Katharina Stögmüller – Laura Rohde, 8

Ich möchte dann, dass mich jemand tröstet und mit mir redet. Kuscheln mag ich auch, wenn ich traurig bin!

Laura Rohde, 8

Hier geht’s zum Experten-Interview zum Thema Trösten:

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Sabine Standenat

    Ähnliche Beiträge

    „Nein, du nicht!“

    Juni 15, 2026 Erwachsen werden

    Oh, mein Papa!

    Juni 9, 2026 Erwachsen werden

    Mut wächst, wenn ich scheitern darf

    Mai 19, 2026 Erwachsen werden

    Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

    Familiii.at
    Neueste Beiträge

    Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder

    Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen

    SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern

    Meer ohne Massen

    Bleiben Sie in Kontakt
    • Facebook
    • Instagram
    • YouTube
    • TikTok
    Nicht verpassen
    Digitale Welt

    Jedes zweite Elternteil sieht Einfluss von Social Media auf das Körperbild der Kinder

    Malu WinklerJuni 23, 20262 Minuten Lesezeit

    Während Österreichs Eltern ihren Kindern zunehmend ein gesundes Verhältnis zu Ernährung und Körpergefühl vermitteln möchten,…

    Juni 23, 2026

    Kinderfüße unter Druck: Orthopädin warnt vor langfristigen Folgen

    Juni 23, 2026

    SOMMER, FREIBAD, TIKTOK – und die Angst vieler Eltern

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
    Familiii.at
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • YouTube

    Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • AGBs
    • Mediadaten

    Menü

    • Familienzeit
    • Erwachsen werden
    • Bildung
    • Gesund bleiben
    • Digitale Welt
    • Unsere Zukunft
    • Gut zu wissen
    • Mehr erleben

    Links

    • ABO
    • E-Paper
    • Gewinnspiele
    Partner von familiii

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

    Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

    Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

    Sign In or Register

    Welcome Back!

    Login below or Register Now.

    Lost password?

    Register Now!

    Already registered? Login.

    A password will be e-mailed to you.