Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
Mai 24, 2026

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Mai 23, 2026

Frühling – Heute gehen wir in den Wald!

Mai 22, 2026

Falco im Glas – der Geschmack einer Legende

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen
  • Frühling – Heute gehen wir in den Wald!
  • Falco im Glas – der Geschmack einer Legende
  • Gewinnt 2 Nächte für 2 Personen in der Ferienwelt Kesselgrub!
  • Sommer in den Bergen: Familienurlaub mit TUI – Kinder übernachten kostenlos
  • Biodiversität stärkt unsere Familien
  • Jausenhelden retten die Kindergarten- und Schuljause
  • Hollis Räder rollen wieder durch Wien
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » Gaming Disorder
Digitale Welt

Gaming Disorder

adminVon adminAugust 24, 2018Aktualisiert:März 6, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Computerspielabhängigkeit soll als offizielle Erkrankung anerkannt werden. 55 Autorinnen und Autoren aus nahezu allen Regionen der Welt legen die Gründe dafür in einer aktuellen Stellungnahme in der Zeitschrift „Journal of Behavioral Addictions“ dar. Unter ihnen sind auch zahlreiche Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die WHO hat „Gaming Disorder“ (Computerspielsucht) in die Überarbeitung der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) aufgenommen. In den vergangenen Monaten wurde vielfach darüber berichtet, dass diese Entscheidung ungerechtfertigt sei. Zu den Argumenten einer relativ kleinen Gruppe von Forschern gehörte, dass der Stand der Wissenschaft noch zu viele Lücken aufweise. Weiterhin bestünde die Gefahr, dass man unproblematische Computerspieler damit stigmatisieren würde. Exzessives Spielen sei keine eigenständige Erkrankung, sondern vielmehr eine Form der Bewältigung von anderen psychischen Problemen oder Störungen. Auch behauptete die Gruppe, dass die neue Diagnose eine Reaktion auf die moralisch gefärbte Panik sei, die dem Computerspielen entgegengebracht würde

In der nun veröffentlichten Gegenstellungnahme weist die Expertengruppe auf die klinische Bedeutung dieser Störung hin. Betroffene haben unter einer deutlichen und zum Teil sehr schwerwiegenden Beeinträchtigung ihres Lebens zu leiden. In vielen Ländern zeigen die Zahlen einen deutlichen Anstieg der Hilfesuchenden. Die Aufnahme diese Störungen in die ICD-11 sei eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass wirksame Behandlungsmethoden entwickelt, geprüft und finanziert würden, heißt es in der Veröffentlichung. Lücken in der Forschung dürften kein Grund dafür sein, eine Störung nicht als Krankheit anzuerkennen.

Die Stellungnahme weist darauf hin, dass viele der kritischen Autoren Wissenschaftler sind, die sich nicht mit Fragen der Behandlung oder Vorbeugung psychischer Erkrankungen beschäftigen. Stattdessen kommen sie aus Fachgebieten wie zum Beispiel Medienpsychologie, Kommunikationswissenschaften, Computerspieldesign, experimentelle Psychologie oder Erziehungswissenschaften. Damit sind sie im Grunde fachfremd im Hinblick auf klinische Notwendigkeiten oder Fragen der öffentlichen Gesundheit.

Dies zeige sich auch in ihren Argumenten, die an der klinischen Wirklichkeit vorbei gingen, beklagt die Stellungnahme. Ein Beispiel sei die Annahme, das Computerspielen sei lediglich Ausdruck einer anderen Störung wie einer Depression oder einer Angststörung. Dabei werde jedoch übersehen, dass auch bei Alkohol- oder Drogenabhängigkeit häufig eine andere psychische Erkrankung vorliegt und diese auch Auslöser der Sucht sein kann. Dennoch würde man ja nicht behaupten, Alkohol– und Drogenabhängigkeit wären keine eigenständigen und behandlungsbedürftigen Erkrankungen.

Entsprechende Einschätzungen hält die Expertengruppe der aktuellen Stellungnahme für potentiell sehr gefährlich. So könnten sich Krankenkassen oder andere Kostenträger auf deren vermeintlich wissenschaftliche Argumente berufen und die Kostenübernahme von Therapien verweigern. Auch die Computerspiele-Industrie könnte diese Argumente aufgreifen und diese für ihre Zwecke nutzen.

„In der Tat geschieht dies bereits. Es existiert eine gemeinschaftliche Stellungnahme zahlreicher Vereinigungen der Spieleindustrie, die das Ziel hat die Aufnahme der Computerspielsucht in ICD-11 zu verhindern“, sagt Privat-Dozent Dr. Hans-Jürgen Rumpf, Wissenschaftler an der Universität zu Lübeck, der an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, tätig ist. Er ist Erstautor der Stellungnahme und gehört seit 2014 zu den Experten, die die WHO in Bezug auf Verhaltenssüchte und deren Aufnahme in ICD-11 beraten.

Zum Argument der möglichen Stigmatisierung von unproblematischen Spielern führt er an, dass diese Befürchtung unbewiesen und irreführend ist. Das würde bedeuten, dass man im Gegenzug dann auch die Diagnose Alkoholabhängigkeit abschaffen müsse, weil unproblematische Alkoholkonsumenten dadurch stigmatisiert werden könnten.

Publikation:
Including gaming disorder in the ICD-11: The need to do so from a clinical and public health perspective. Hans-Jürgen Rumpf et al., Journal of Behavioral Addictions. DOI: 10.1556/2006.7.2018.59

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
admin

Ähnliche Beiträge

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Mai 24, 2026 Digitale Welt

„Six seven“: Internet-Memes statt Englisch lernen?

Mai 17, 2026 Digitale Welt

Wie hat das Handyverbot an Schulen das Lernen in der Nachhilfe beeinflusst?

Mai 6, 2026 Digitale Welt

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Frühling – Heute gehen wir in den Wald!

Falco im Glas – der Geschmack einer Legende

Gewinnt 2 Nächte für 2 Personen in der Ferienwelt Kesselgrub!

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Digitale Welt

Ein virales Video – und die Frage, wie weit Worte gehen dürfen

Eva-Maria MeidlMai 24, 20264 Minuten Lesezeit

Mit 25 Jahren wurde ich Mutter – mitten im Studium der Rechtswissenschaften. Für viele ist…

Mai 23, 2026

Frühling – Heute gehen wir in den Wald!

Mai 22, 2026

Falco im Glas – der Geschmack einer Legende

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGBs
  • Mediadaten

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.