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Home » Hass am Handy
Digitale Welt

Hass am Handy

Daniela JaschVon Daniela JaschSeptember 25, 2025Aktualisiert:Feber 23, 20265 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
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Ob rassistische Sticker, gewaltverherrlichende Reels oder Hasskommentare über Whatsapp & Co – was können Eltern und Erziehungsberechtigte tun, um Kinder vor fragwürdigen Inhalten zu schützen und Medienkompetenz zu fördern?

Der Hass im Internet bzw. am Handy ist weit verbreitet – oft auch schon unter den ganz jungen User:innen. Schließlich besitzen immer mehr Kinder – oft schon ab dem Volksschulalter – ein Smartphone. Und auch die Zahl der Kids mit unkontrolliertem Online-Zugang nimmt ständig zu. Unkontrolliert meint nicht nur technische Filter oder Einstellungen. Neben dem, dass bei weitem nicht alle Erziehungsberechtigte darauf achten, dass Altersbeschränkungen, Zeitlimits etc. von ihren Sprösslingen eingehalten werden, werden viele Kinder auch auf inhaltichen Ebene emotional wie kognitiv oft allein gelassen. Abhängig von Bildung und Erziehung happert es vielfach schon dabei, Inhalte als fragwürdig zu erkennen, geschweige denn, dass daheim gemeinsam darüber geredet wird. Denn Fakt ist: Früher oder später wird jede:r, der sich Online bewegt, unweigerlich mit Hasspostings, rassistischen oder hetzerischen Kommentaren, Memes oder Reels konfrontiert. Da liegt es auf der Hand, dass gerade Kinder viele dieser Botschaften gar nicht richtig einordnen bzw. verstehen können. Und den wenigsten ist bewusst, dass man sich mit manchen Inhalten sogar strafbar machen kann.

Perfekt getarnte Progaganda 

Coole Melodie. Der Song klingt irgendwie Retro. Der Text wirkt harmlos. Aktuell macht wieder mal das „Erika-Lied“ bei Schüler:innen, die oft nicht älter sind als zehn, über diverse Chat-Apps die Runde. Kindern – und leider auch vielen Erwachsenen – ist der ideologische Hintergrund dieses beliebten Soldaten-Liedes des NS-Regimes nicht bewusst. Dabei ist der geschichtliche Kontext klar: Propagandistisch und eindeutig Teil der NS-Kriegsführungskultur. Ähnlich verhält es sich mit der braunen Katze, die hier und da in den Posts von Teenagern und auch jüngeren Kids auftaucht. Eigentlich ist sie ganz süß gezeichnet. Wäre da nicht die rechte Pfote, die im 90 Grad Winkel nach oben zeigt – in Anlehnung an den Hitlergruß. Auch Pepe The Frog ist auf den ersten Blick ein harmlos grinsender Comic-Charakter. Als „Wutbürger“-Symbol taucht er allerdings regelmäßig in rechten Memes auf. Nicht selten sind auch schon ganz junge User:innen mit bestimmten Verschwörungstheorien sowie Falschnachrichten konfrontiert, in denen Hass und Angst geschürt werden. Häufig werden rassistische, antisemitische oder homophobe Inhalte als Spaß oder Satire getarnt. So bedienen sich Memes, Karikaturen oder Emoji-Kombinationen typisch rassistischer Klischees, wie etwa Symbolen, die auf Geflüchtete oder Menschen mit Migrationshintergrund verweisen. Humor wird dabei dazu benutzt, menschenverachtende oder gewaltverherrlichende Inhalte sozusagen „umgänglicher“ zu machen. Auch solche, die strafbar sind.

© Shutterstock

Radikalisierung & Normalisierung

Laut Safer Internet, der österreichischen Initiative für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien, teilen Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zum Beispiel auch WhatsApp-Sticker mit eindeutiger NS-Symbolik wie Hakenkreuze oder SS-Runen. Dabei ist gerade den jüngeren Kindern meist nicht bewusst, dass sie mit solchen Inhalten nicht nur gegen unser demokratisches Wertesystem, sondern auch gegen geltendes Recht verstoßen. Das österreichische Verbotsgesetz untersagt bekanntlich jede Form von NS-Verherrlichung – egal, ob in Form von Symbolen, Leugnung oder Wiederbetätigung. Und das gilt ausnahmslos auch für digitale Inhalte. Zur Erinnerung: Ab 14 Jahren ist man hierzulande strafmündig und nicht nur das Posten, sondern auch der Besitz von zum Beispiel einem Hitler-Sticker kann zu einer Anzeige führen. Extremistische Akteure steuern rechte Codes oder sexistische sowie rassistische Sprüche und Sticker ganz bewusst in Richtung junge User:innen. Auch, weil sie wissen, dass die Kids in der Regel nicht besonders kritisch überprüfen, was weiterleitet wird. Dabei verfolgen sie nicht nur das Ziel, junge Menschen langsam zu radikalisieren. Die höchst bedenklichen sowie widerrechtlichen Codes in den vermeintlich harmlosen Liedchen, Sticker oder Memes bergen vor allem auch die Gefahr einer schleichenden Normalisierung. Soll heißen: Was heute spaßeshalber geteilt wird, kann bald schon als nicht mehr wirklich schlimm wahrgenommen werden. 

Sei ein Cyber Hero!

Nachdem das Internet keine wirklichen Schutzmauern kennt, ist der Erstkontakt mit problematischen Inhalten meistens kaum zu vermeiden. Auch deshalb, weil viele problematische Inhalte algorithmisch gepusht werden, und zwar auch dann, wenn die Kinder sich für harmlose Themen wie Fitness oder bestimmte Sportarten interessieren. Oft ist es der Gruppenzwang, der dann dazu führt, dass Kinder bedenkliche Inhalte in sozialen Medien oder über Messenger-Dienste weiter leiten ohne sich kritisch damit auseinander zu setzen. Gerade im Umgang mit vermeintlichen „Witzen“ oder schwarzem Humor über Minderheiten, den Holocaust oder LGBTQ+ tun sich oft auch viele erwachsene User:innen schwer, Haltung zu zeigen und klar zu kontern. Nicht umsonst betonen Medienpädagog:innen von Safer Internet, dass es wenig Sinn mache, die Kinder sozusagen medial abzuschotten. Stattdessen verweisen sie auf die Vorbildwirkung sowie eine gute Begleitung und Aufklärung, um die Kinder im Umgang mit fragwürdigen und radikalisierenden Inhalten zu sensibilisieren und zu stärken. Kinder sollten dafür sensibilisiert werden, dass Witze nicht per se harmlos sind, sondern Menschen oft verletzen können. Besondere Vorsicht gilt bei Späßen im Kontext von Hautfarbe, Sexualität, Herkunft oder Religion. 

Gewaltvideos sollten niemals gefilmt oder weitergeleitet werden. Immer wenn Kinder bestimmte Codes, Symbole oder Inhalte nicht verstehen, sollten sie erwachsene Personen ihres Vertrauens zu Rate ziehen. Ebenso bei Inhalten, die aus nicht vertrauenswürdigen Quellen oder von Personen stammen, die man nicht kennt. Vor jedem Posten sollten auch Kinder sich stets dessen bewusst sein, was sie mit ihren Botschaften vermitteln wollen und welche Gefühle sie möglicherweise bei anderen auslösen können. Problematische Inhalte oder Hassnachrichten müssen nicht einfach hingenommen oder ignoriert werden. Jed:er könne laut Safer Internet selbst aktiv werden, indem in knappen, sachlichen Aussagen verdeutlicht wird, dass man selbst bestimmte Posts nicht in Ordnung findet. Dabei sollte man selbst keinen Gegenangriff starten oder sich in langwierige Diskussionen verwickeln. Folgende Faustregel sollten große wie kleine User:innen verinnerlichen: Sich in die Gefühle anderer hinzuversetzen sowie die eigenen Gefühle selbst gut einschätzen und benennen können, um diesen entsprechend zu handeln.

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Daniela Jasch

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