Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
März 26, 2026

„Musical Mamis & Papis 2026“: Bühne frei für den guten Zweck

März 26, 2026

Lost Faces – wie Kaffee für Bildung sorgt

März 26, 2026

Jetzt neu: die familiii April-Ausgabe 2026 ist da!

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • „Musical Mamis & Papis 2026“: Bühne frei für den guten Zweck
  • Lost Faces – wie Kaffee für Bildung sorgt
  • Jetzt neu: die familiii April-Ausgabe 2026 ist da!
  • Neue Väter
  • Familienzeit am Meer – und jeder Tag bringt etwas Neues
  • Magische Rezepte für kleine Küchenchefs
  • Kinder- und Jugendanwält:innen warnen vor pauschalem Social-Media-Verbot
  • Kinder brauchen Freunde
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » Mutterkuchen als Heilmittel?
Gesund bleiben

Mutterkuchen als Heilmittel?

adminVon adminDezember 10, 2019Aktualisiert:März 5, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Forscherinnen am Universitätsklinikum Jena haben untersucht, ob der Verzehr der Plazenta positive Auswirkungen für die Mutter hat – und fanden keine Hinweise dafür.

Wenn Frauen nach einer Geburt vom Mutterkuchen essen, soll das die Milchproduktion ankurbeln, gegen Wochenbett-Depressionen helfen und dafür sorgen, dass Mütter schneller wieder fit werden. Das jedenfalls vermitteln Lifestyle-Magazine und einschlägige Internetforen. Plazenta roh, getrocknet, als Smoothie oder in Globuli – nicht nur in esoterischen Kreisen findet das Anhängerinnen. Doch was ist dran an diesen Mythen? Auch am Universitätsklinikum Jena wenden sich Schwangere mit solchen Fragen an Ärzte und Hebammen. Das Problem: „Alles was im Umlauf ist, ist wissenschaftlich nicht belegt“, sagt Privatdozentin Dr. Tanja Groten, geschäftsführende Oberärztin an der Klinik für Geburtsmedizin. „Es gibt dazu noch kaum wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Studien“, ergänzt die Biologin Jana Pastuschek. Beide gehören zu den Wissenschaftlerinnen, die der Plazentophagie – so der Fachbegriff für den Verzehr des Mutterkuchens – im Placenta-Labor der Klinik für Geburtsmedizin auf den Grund gehen, um diesem Defizit zu begegnen.

Die 34-jährige Ärztin Sophia Johnson, selbst Mutter von drei Kindern, beschäftigt sich für ihre Promotion unter Betreuung von Laborleiter Prof. Udo Markert seit 2014 mit diesem Forschungsthema, praktisch-klinisch unterstützt von Tanja Groten. Neben der Literaturrecherche zum Thema untersuchte sie die hormonelle Zusammensetzung der Plazenta, die das Kind im Mutterleib mit Nährstoffen, Vitaminen und Hormonen versorgt. Das etwa 500 Gramm schwere Organ wird nach dem Kind als Nachgeburt geboren und hat in  diesem Moment seine Aufgabe erfüllt. Für die Analyse wurden sechs Plazenten von komplikationslosen Geburten, die dem Labor von den Frauen zu Forschungszwecken überlassen wurden, ausgewählt. Um mögliche Risiken des Plazentaverzehrs aufzuspüren, wurden die Organe auch mikrobiologisch auf mögliche bakterielle Verunreinigungen untersucht. Parallel dazu ging es darum, wie sich die Verarbeitung der Plazenta nach traditionellen Methoden – zum Beispiel durch Trocknen oder Pulverisieren – auf die Hormonkonzentration auswirkt. „Wir haben das ausschließlich im Labor untersucht“, betont Johnson. Die Frauen selbst verzehrten ihre Plazenta nicht – weder in rohem noch verarbeitetem Zustand.

„Man weiß, dass die Plazenta eine enorme Menge an unterschiedlichen Hormonen produzieren kann“, so Johnson. Das Interesse der Forscherinnen konzentrierte sich auf einen kleineren Teil, neben Sexualhormonen wie Östrogen und Progesteron auch Hormone, die die Milchbildung fördern und Stressreaktionen des Organismus regulieren wie Oxytocin. Dieses „Kuschelhormon“ steuert den Milchspendereflex, regt die Rückbildung der Gebärmutter an und sorgt dafür, dass zwischen Mutter und Kind eine Bindung entsteht, es soll außerdem stressmindernd und entspannend wirken.

Aufschlussreich waren die Messergebnisse beim Vergleich der verschiedenen Verarbeitungsmethoden der Plazenten: Der Hormongehalt sank dabei deutlich. „Beim Verarbeiten gemäß der traditionellen chinesischen Medizin zum Beispiel beträgt der Hormonverlust im Vergleich zum Rohzustand bis zu 99 Prozent“, sagt Jana Pastuschek. „Sie sind also faktisch nicht mehr nachweisbar.“ Damit stellt sich die Frage, was von dem in Erfahrungsberichten von Frauen geschilderten positiven Effekt durch die Einnahme von Plazentapulver wirklich zu halten ist. „Möglicherweise handelt es sich dabei um einen sehr guten Placeboeffekt“, vermutet Pastuschek. Wie der Organismus der Frauen die Wirkstoffe aus dem Mutterkuchen aufnimmt, könne in einer reinen Laborstudie nicht geklärt werden.

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
admin

Ähnliche Beiträge

Magische Rezepte für kleine Küchenchefs

März 25, 2026 Gesund bleiben

Tic, lass nach!

März 25, 2026 Gesund bleiben

Frisches Sushi für jeden Tag aus dem Supermarkt – Genuss mit EAT HAPPY

März 25, 2026 Gesund bleiben

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Familiii.at
Neueste Beiträge

„Musical Mamis & Papis 2026“: Bühne frei für den guten Zweck

Lost Faces – wie Kaffee für Bildung sorgt

Jetzt neu: die familiii April-Ausgabe 2026 ist da!

Neue Väter

Bleiben Sie in Kontakt
  • Facebook
  • Instagram
  • YouTube
  • TikTok
Nicht verpassen
Uncategorized

„Musical Mamis & Papis 2026“: Bühne frei für den guten Zweck

Christian NeuholdMärz 26, 20261 Minuten Lesezeit

Bereits zum 19. Mal laden die „Musical Mamis & Papis“ am 6. Mai 2026 zu…

März 26, 2026

Lost Faces – wie Kaffee für Bildung sorgt

März 26, 2026

Jetzt neu: die familiii April-Ausgabe 2026 ist da!

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Familiii.at
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • YouTube

Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGBs
  • Mediadaten

Menü

  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen

Links

  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Partner von familiii

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

Sign In or Register

Welcome Back!

Login below or Register Now.

Lost password?

Register Now!

Already registered? Login.

A password will be e-mailed to you.