Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
September 10, 2026

(Ur-)Großeltern als Nachhaltigkeits-Coaches

September 9, 2026

PISA-Ergebnisse auf neuem Tiefstand

September 9, 2026

Gemeinsam für mehr Lachen: ROTE NASEN LAUF bringt Familien in Wien in Bewegung

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • (Ur-)Großeltern als Nachhaltigkeits-Coaches
  • PISA-Ergebnisse auf neuem Tiefstand
  • Gemeinsam für mehr Lachen: ROTE NASEN LAUF bringt Familien in Wien in Bewegung
  • Das war der Tag des Wiener Wohnbaus 2026
  • Psychisch belastete Kinder: Warum ein gutes Lernklima genauso wichtig ist wie der Unterricht
  • Achtung Kopflausalarm!
  • Depression darf kein Tabuthema sein!
  • Mentale Gesundheit reduziert Lernstress
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » Volle Aufmerksamkeit
Bildung

Volle Aufmerksamkeit

Nach den Sommerferien fällt vielen Kindern das Stillsitzen, Zuhören und Lernen zunächst schwer. Das ist ganz normal. Mit etwas Geduld, klaren Strukturen und einfachen Übungen können Eltern die Konzentration ihres Kindes spielerisch fördern – ganz ohne Leistungsdruck.
Malu WinklerVon Malu WinklerSeptember 1, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Text: Angelika Kraft

Nach neun Wochen Sommerferien voller Urlaub, Spaß und Spiel klingelt plötzlich wieder der Wecker. Die Schultasche steht bereit, der Stundenplan ist voll und im Klassenzimmer heißt es: stillsitzen, aufmerksam zuhören und fleißig mitarbeiten. Während manche Kinder scheinbar mühelos in den Schulalltag zurückfinden, brauchen andere deutlich länger. Immerhin muss sich das Gehirn nach den Ferien erst wieder an den neuen Rhythmus gewöhnen – und dabei können Eltern ihre Kinder wunderbar unterstützen.

Das Gehirn braucht Anlauf

Wer nach dem Urlaub am ersten Arbeitstag nicht sofort Höchstleistungen bringt, kennt das Gefühl selbst. Kindern geht es nach den Sommerferien ähnlich. „Ferien bedeuten Freiheit! Die Kids dürfen länger aufbleiben, sie haben weniger feste Abläufe, dafür mehr Bewegung und viele neue Eindrücke, meist ohne der Anforderung, längere Zeit ruhig sitzen zu müssen“, so die Wiener Psychotherapeutin Katrin Wippersberg. Mit dem Schulbeginn muss das kindliche Gehirn plötzlich wieder über viele Stunden hinweg filtern, planen und aufmerksam bleiben. 

Diese Umstellung braucht Zeit. Viele Kinder benötigen zwei bis vier Wochen, bis sie ihren gewohnten Konzentrationsrhythmus wiedergefunden haben.Wie lange Kinder sich grundsätzlich konzentrieren können, hängt außerdem stark vom Alter ab. Vorschulkinder schaffen etwa zehn bis 15 Minuten, Volksschulkinder je nach Alter rund 15 bis 30 Minuten. Erst ab etwa elf Jahren sind 30 bis 40 Minuten durchaus realistisch, Jugendliche halten häufig sogar eine Unterrichtseinheit durch – vorausgesetzt, zwischendurch gibt es kurze Erholungspausen. Gleichzeitig gilt: Begeistert ein Thema, scheinen Zeit und Konzentration plötzlich keine Grenzen mehr zu kennen. Wer seinem Kind deshalb gelegentlich vorwirft, sich beim Spielen stundenlang fokussieren zu können, bei den Hausaufgaben aber nicht, erlebt schlicht zwei völlig unterschiedliche Arten von Motivation.

© Shutterstock

Kleine Übungen, große Wirkung

Konzentration ist keine angeborene Superkraft, sondern lässt sich trainieren. „Sie funktioniert ähnlich wie ein Muskel: Sie wird stärker, wenn sie gefordert wird“, erklärt Wippersberg. Wichtiger als lange Übungszeiten seien dabei kurze, regelmäßige Trainingseinheiten. „Schon zehn Minuten täglich können langfristig einen Unterschied machen“, ist die Expertin überzeugt.

Dafür braucht es weder teure Trainingsprogramme noch komplizierte Lernmethoden. Oft befindet sich das „Trainingsmaterial“ längst im Kinderzimmer und lässt sich spielerisch in den Alltag integrieren. 

Ein Puzzle fordert Ausdauer und genaues Hinsehen, Memory stärkt Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit, Wimmelbilder schulen den Blick fürs Detail. Auch gemeinsames Vorlesen mit anschließenden Fragen zur Geschichte, Mandalas ausmalen oder das Bauen mit LEGO nach Anleitung trainieren spielerisch das konzentrierte Arbeiten. Selbst Klassiker wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder eine Minute bewusstes ruhiges Sitzen helfen dem Gehirn, Reize besser zu filtern. Entscheidend ist dabei nicht Perfektion, sondern Freude. Kinder lernen nachhaltiger, wenn sie Erfolgserlebnisse haben und Konzentration nicht mit Druck verbinden.

„Konzentration funktioniert ähnlich wie ein Muskel, sie lässt sich trainieren.“ – KATRIN WIPPERSPERG, Psychotherapeutin

© Shutterstock

Die besten Konzentrationshelfer

Mindestens genauso wichtig wie regelmäßiges Üben sind die Rahmenbedingungen. „Die beste Konzentrationsförderung beginnt oft gar nicht am Schreibtisch“, betont Wippersberg. Ausreichend Schlaf verbessert Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernfähigkeit erheblich. Ebenso unverzichtbar ist Bewegung: Toben, Radfahren oder Spielen im Freien fördern die Durchblutung des Gehirns und helfen Kindern, ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern.

Auch digitale Medien verdienen einen bewussten Blick. Tablets, Smartphones oder Computerspiele sind laut der Psychotherapeutin nicht grundsätzlich schlecht. Werden Kinder jedoch über viele Stunden mit rasch aufeinanderfolgenden Reizen konfrontiert, gewöhnt sich das Gehirn an die ständige Abwechslung und ruhiges Arbeiten oder längeres Zuhören fallen danach oft deutlich schwerer.

Das Fazit der Expertin: Eltern sollten sich nicht verunsichern lassen, wenn ihr Kind nach den Ferien zunächst verträumt oder leicht ablenkbar wirkt. Das gehört häufig zur Umstellungsphase. Bestehen Konzentrationsprobleme jedoch über mehrere Monate, treten sowohl zu Hause als auch in der Schule auf oder leidet das Kind sichtbar darunter, empfi ehlt sich eine fachliche Abklärung. Denn hinter Konzentrationsschwierigkeiten können neben ADHS auch Schlafmangel, Ängste, emotionale Belastungen oder Lernschwierigkeiten stecken. Meist aber gilt: Mit Geduld, festen Tagesstrukturen, ausreichend Bewegung und kleinen spielerischen Übungen fi ndet das Gehirn schon bald wieder zurück zu voller Aufmerksamkeit. 

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Malu Winkler

    Ähnliche Beiträge

    PISA-Ergebnisse auf neuem Tiefstand

    September 9, 2026 Bildung

    Psychisch belastete Kinder: Warum ein gutes Lernklima genauso wichtig ist wie der Unterricht

    September 8, 2026 Bildung

    Mentale Gesundheit reduziert Lernstress

    September 4, 2026 Bildung
    Hinterlasse eine Antwort Cancel Reply

    Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

    Neueste Beiträge

    (Ur-)Großeltern als Nachhaltigkeits-Coaches

    PISA-Ergebnisse auf neuem Tiefstand

    Gemeinsam für mehr Lachen: ROTE NASEN LAUF bringt Familien in Wien in Bewegung

    Das war der Tag des Wiener Wohnbaus 2026

    Bleiben Sie in Kontakt
    • Facebook
    • Instagram
    • YouTube
    • TikTok
    Nicht verpassen
    Unsere Zukunft

    (Ur-)Großeltern als Nachhaltigkeits-Coaches

    Malu WinklerSeptember 10, 20268 Minuten Lesezeit

    Text: Barbara Fohringer & Thomas Weber Von (Ur-)Großeltern lässt sich viel lernen, mitunter auch, wie man nachhaltiger…

    September 9, 2026

    PISA-Ergebnisse auf neuem Tiefstand

    September 9, 2026

    Gemeinsam für mehr Lachen: ROTE NASEN LAUF bringt Familien in Wien in Bewegung

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • YouTube

    Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • AGBs
    • Mediadaten

    Menü

    • Familienzeit
    • Erwachsen werden
    • Bildung
    • Gesund bleiben
    • Digitale Welt
    • Unsere Zukunft
    • Gut zu wissen
    • Mehr erleben

    Links

    • ABO
    • E-Paper
    • Gewinnspiele
    Partner von familiii

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

    Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

    Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

    Sign In or Register

    Welcome Back!

    Login below or Register Now.

    Lost password?

    Register Now!

    Already registered? Login.

    A password will be e-mailed to you.