Close Menu
familiiifamiliii
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
Mein Konto
  • ABO
  • Einloggen
  • Mein Konto

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
Was ist angesagt?
Oktober 23, 2026

Wiener KinderKunstFest 2026

Oktober 23, 2026

Macht den Weltspartag zum Geldspartag

Oktober 22, 2026

Mit Smartphone-Spiel gegen riskanten Cannabiskonsum

Facebook Instagram YouTube TikTok
Anzeige
  • Wiener KinderKunstFest 2026
  • Macht den Weltspartag zum Geldspartag
  • Mit Smartphone-Spiel gegen riskanten Cannabiskonsum
  • Es lebe der Zentralfriedhof (und alle seine Tiere)
  • Große Unterschriftenaktion für einen „Pass, der passt“
  • „Mädchen feiern Technik“ begeistert Wiener Schülerinnen für MINT-Berufe
  • Generation Trinkflasche
  • Jetzt wird´s so richtig gruselig!
  • Startseite
  • ABO
  • E-Paper
  • Gewinnspiele
Facebook Instagram YouTube TikTok
familiiifamiliii
Login Mitglied werden
  • Familienzeit
  • Erwachsen werden
  • Bildung
  • Gesund bleiben
  • Digitale Welt
  • Unsere Zukunft
  • Gut zu wissen
  • Mehr erleben
familiiifamiliii
Home » „Ich will ein Handy werden“: Warum wir bei der Mediensucht auf die falsche Generation schauen
Digitale Welt

„Ich will ein Handy werden“: Warum wir bei der Mediensucht auf die falsche Generation schauen

Christian NeuholdVon Christian NeuholdAugust 24, 20263 Minuten Lesezeit
© Shutterstock
© Shutterstock
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email WhatsApp Copy Link

Ein Kind, das sich wünscht, ein Handy zu sein, weil es dann endlich gesehen würde. Medienexperte Florian Buschmann, Gründer der Initiative OFFLINE HELDEN, hat diesen Satz in einer ersten Klasse gehört – und er beschreibt das Problem, sagt er, genauer als jede Statistik. Wenn wir über Mediensucht reden, schauen wir fast immer auf Kinder und Jugendliche. Dabei beginnt die eigentliche Frage woanders.

Wenn Florian Buschmann vor Eltern spricht, beginnt er neuerdings mit einer Zumutung: dass wir zuerst ehrlich zu uns selbst sein müssten. Nicht, um uns zu verurteilen, betont der Medienexperte, sondern um den Ist-Zustand anzuschauen. „Mediensucht wird fast immer als Problem von Kindern und Jugendlichen verhandelt. Dabei ist unser eigenes Verhalten als Erwachsene oft kein bisschen besser.“ Er nennt es einen blinden Fleck der Gesellschaft: Wir schauen genau auf die Bildschirmzeit der Kinder und übersehen unsere eigene.

Was ein Erstklässler über uns verrät

Wie tief das reicht, hat Buschmann in einer ersten Klasse erlebt. Auf die Frage, was sie einmal werden wollten, antwortete ein Kind: ein Handy. Auf die Frage nach dem Warum sagte es, wenn das Handy piepst, dann schaut Mama direkt – aber wenn es selbst etwas sagt, dann dauert es. „Dieses Kind wollte ein Handy werden, um endlich gesehen zu werden“, sagt der 25-Jährige. „Das ist mein traurigstes Beispiel, und es beschreibt das Problem genauer als jede Statistik.“

Was die Forschung Technoference nennt

Für das Phänomen gibt es einen Fachbegriff: Technoference, die Störung zwischenmenschlicher Beziehungen durch ständige Gerätenutzung. Das Tückische daran, so Buschmann: Anders als Stress oder Krankheit sei die Gerätenutzung vollständig steuerbar und trotzdem so selbstverständlich geworden, dass sie kaum noch auffalle.

Kinder spüren jede Zurückweisung

In seinen Veranstaltungen hört der Experte immer wieder denselben Wunsch. „Ganz oft sagen Kinder zu mir: Ich würde mir wünschen, dass Papa und Mama beim Essen nicht am Handy sind.“ Was harmlos klingt, ist für ein Kind eine kleine, ständig wiederholte Zurückweisung. Reagiert es darauf mit Quengeln, Anhänglichkeit oder Rückzug, wird schnell das Kind zum Problemfall erklärt – dabei ist sein Verhalten häufig nur die Antwort auf einen Blick, der immer wieder zum Display wandert.

© Shutterstock

© Shutterstock

Warum Vorbild mehr wirkt als jede Regel

Buschmann, der als Jugendlicher selbst mediensüchtig war, kennt den Sog der Geräte aus eigener Erfahrung, und gerade deshalb ist ihm wichtig, dass es hier nicht um Schuld geht. „Vorbildwirkung ist das A und O“, sagt er. Kinder orientierten sich stärker am Verhalten der Eltern als an deren Regeln. Konkret rät er zu handyfreien Zonen und Zeiten, allen voran den gemeinsamen Mahlzeiten, zu echtem Blickkontakt im Gespräch und dazu, die eigene Nutzung ehrlich anzuschauen, statt sie zu beschönigen. „Wir müssen Kindern nichts Perfektes vorleben“, sagt der Medienexperte. „Aber wir sollten aufhören, ein Problem allein bei ihnen zu suchen, das längst ein Problem von uns allen ist.“

Über Florian Buschmann

Florian Buschmann (Psychologie B.A.) und Mitglied im Fachverband für Medienabhängigkeit. Seit über sieben Jahren ist er in der Prävention und Intervention zum Thema Kinder und digitale Medien aktiv. Mit der von ihm gegründeten Initiative OFFLINE HELDEN erreicht er gemeinsam mit seinem Team jedes Jahr mehr als 13.000 Teilnehmende in über 500 Veranstaltungen. Er begleitet Familien, deren Kinder von einer kritischen oder krankhaften Mediennutzung betroffen sind, gibt ihnen Halt und Stabilität – und trägt so zum Erhalt beziehungsweise zur Wiedergewinnung ihrer psychischen Gesundheit bei.

Share. Facebook Twitter Pinterest Email WhatsApp Copy Link
Christian Neuhold

    Ähnliche Beiträge

    Wie Eltern in den Herbstferien langen Bildschirmzeiten vorbeugen

    Oktober 17, 2026 Digitale Welt

    WIENXTRA lädt zum Think Tank über digitale Zukunft

    Oktober 14, 2026 Digitale Welt

    Wie die App APOScout Familien in Akutsituationen entlastet 

    Oktober 2, 2026 Digitale Welt

    Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

    Familiii.at
    Neueste Beiträge

    Wiener KinderKunstFest 2026

    Macht den Weltspartag zum Geldspartag

    Mit Smartphone-Spiel gegen riskanten Cannabiskonsum

    Es lebe der Zentralfriedhof (und alle seine Tiere)

    Bleiben Sie in Kontakt
    • Facebook
    • Instagram
    • YouTube
    • TikTok
    Nicht verpassen
    Mehr erleben

    Wiener KinderKunstFest 2026

    Christian NeuholdOktober 23, 20263 Minuten Lesezeit

    Von 24. Oktober bis 1. November wird Wien zum großen Kunstraum für Kinder: Beim WienerKinderKunstFest…

    Oktober 23, 2026

    Macht den Weltspartag zum Geldspartag

    Oktober 22, 2026

    Mit Smartphone-Spiel gegen riskanten Cannabiskonsum

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!
    Familiii.at
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • YouTube

    Österreichs erste Multi-Media-Community für Eltern und Kinder mit dem Ziel, den buntesten und anspruchsvollsten Familien-Club in Österreich aufzubauen. familiii dient der Förderung des Miteinanders innerhalb der Familie und dem intensiven Erfahrungsaustausch.

    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • AGBs
    • Mediadaten

    Menü

    • Familienzeit
    • Erwachsen werden
    • Bildung
    • Gesund bleiben
    • Digitale Welt
    • Unsere Zukunft
    • Gut zu wissen
    • Mehr erleben

    Links

    • ABO
    • E-Paper
    • Gewinnspiele
    Partner von familiii

    Jetzt zum Newsletter anmelden!

    Erhalten Sie die neuesten News von familiii.at rund um Familienleben, Bildung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung und vieles mehr...

    Bitte bestätigen Sie Ihr Abonnement!
    Einige Felder fehlen oder sind fehlerhaft!

    Copyright © 2026 Familiii.at. All rights reserved. Developed by studiopetrov.com & picassa.at

    Geben Sie den Suchbegriff oben ein und drücken Sie Enter, um zu suchen. Drücken Sie Esc, um abzubrechen.

    Sign In or Register

    Welcome Back!

    Login below or Register Now.

    Lost password?

    Register Now!

    Already registered? Login.

    A password will be e-mailed to you.